Das Dialogkreuz: Wandel, Offenheit, Licht

Es ist gut zwei Meter hoch, der Stahl von Rost überzogen. Die Balken geben den Blick in die Mitte frei. Im Zentrum brennt eine Kerze. Seit November 2012 begleitet ein vom Benediktinerpater Abraham Fischer geschaffenes Kreuz den Dialogprozess des Bistums Essen.


Pater Abraham Fischer schuf ein Kreuz zum Dialogprozess

Seit November 2012 begleitet ein von Pater Abraham Fischer von der Benediktinerabtei Königsmünster in Meschede geschaffenes Kreuz den Dialogprozess des Bistums Essen. Das mit Sockel gut zwei Meter hohe Kreuz ist nicht flächig. Die Senkrechte und Horizontale haben Tiefe und zugleich Transparenz, denn die „Balken“ geben den Blick frei, einen Blick in die Weite. „Die Transparenz des Kreuzes ruft dazu auf, sich zu öffnen, als Kirche offen zu sein für die Menschen und die Welt, offen zu sein für die Veränderung und das Neuwerden der Kirche“, so Domkapitular Dr. Michael Dörnemann,  Bischöflicher Beauftragter für den Dialogprozess. Die Kirche stehe nicht abgeschottet der Welt gegenüber. An  Veränderung und Wandel erinnert der Rost, der das Kreuz überzieht. Es hat nichts Statisches. Es gibt den Blick in alle Richtungen frei, nach oben und unten, nach rechts und links … und auch nach innen, in die Mitte.
 
Im Zentrum des Kreuzes steht die große Kerze, die bei  jedem Bistumsforum entzündet wurde: Jesus Christus ist das Licht, er ist der Grund der Kirche, der Grund des Christseins. Er ist die alles bestimmende Wirklichkeit. Ohne ihn fehlen Orientierung, Richtung und Maß. Das Licht ist von allen Seiten sichtbar: Gott ist mitten in der Welt, mitten unter den Menschen.

Beim Fest zum Abschluss der Bistumsforen des Dialogprozesses “Zukunft auf katholisch“ am 13. Juli auf dem Essener Burgplatz erhielten alle Gäste dieses Kreuz in einer rund zwölf Zentimeter hohen Miniaturausgabe: als Erinnerung an den bisherigen Weg des Dialogprozesses, als Kompass für den zukünftigen Weg der Kirche im Bistum Essen. (Teaserfoto: Volker Wiciok/do)

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