von Thomas Rünker

Christen in der „grünen Hölle“ – die „Altfrid Fighter“ bei „Rad am Ring“

Fahrrad-Mannschaft des Bistums Essen fährt für den guten Zweck beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring mit. Team unterstützt Projekt der Duisburger „Werkkiste“ – und sucht noch Fahrrad-begeisterte Mitstreiter und Sponsoren

Zum siebten Mal dabei

Sie sind überzeugte Christen – und fahren durch die „grüne Hölle“. „Altfrid Fighter“ nennen sich die sportlichen Radfahrer aus dem Ruhrbistum, die auch in diesem Jahr wieder beim 24-Stunden-Rennen „Rad am Ring“ auf dem Nürburgring dabei sind. Rund 35 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter aus katholischen Einrichtungen und Gemeinden sowie Menschen, die einfach nur Spaß am Radfahren haben, haben sich bereits angemeldet, um am letzten Juli-Wochenende mit dem Bistums-Team in der Eifel Runden für den guten Zweck zu drehen. In diesem Jahr unterstützen die „Altfrid Fighter“ – benannt nach dem Gründer des Stiftes Essen – die Jugendberufshilfeinrichtung „Werkkiste“ in Duisburg. Im Rahmen der Berufsvorbereitung arbeiten dort junge Leute gebrauchte Fahrräder professionell auf, um sie bedürftigen jungen Menschen und Flüchtlingen zur Verfügung zu stellen.

Zusammen mit hunderten weiteren Radfahrern sind die "Altfrid Fighter" bei "Rad am Ring" unterwegs. Foto: Thomas Rademacher|Rad am Ring

24 Stunden in der „grünen Hölle“

Die „Altfrid Fighter“ treten bereits zum siebten Mal für den guten Zweck in die Pedale. Runde für Runde sammeln die Sportler dabei Sponsorengelder – und gehen bei diesem 24-Stunden-Rennen an körperliche und materielle Grenzen. Denn die Herausforderungen, für die der Nürburgring im Rennsport bekannt ist, gelten auch für die Radfahrer: 26 km, 500 Höhenmeter, extremes Gefälle, Steigungen bis zu 17 % und die legendäre Nordschleife. Mancher Zweiradfahrer kommt bei den rasanten Abfahrten auf Geschwindigkeiten von bis zu 90 Stundenkilometern. Während des Rennens begleiten Mitarbeiter und Jugendliche der Werkkiste das Rennteam, verpflegen die Aktiven im Fahrerlager, motivieren und stellen technische Hilfe für die Räder bereit. Teilnehmer fahren als Einzelfahrer oder im Viererteam mit Rennrad oder Mountainbike.

Mitfahren – oder spenden

Wer die Herausforderung annehmen möchte, kann sich mit einer Anmeldung hierhttp://www.werkkiste.de den „Altfrid Fightern“ anschließen. Die Startgebühr kostet 115 Euro (ermäßigt 95 Euro). Jeder Fahrer sucht sich zudem Sponsoren, die pro gefahrener Nürburgring-Runde einen Betrag zugunsten der „Werkkiste“ spenden. Wer nicht selbst mitfahren möchte kann auch direkt für das Fahrrad-Projekt der Werkkiste spenden:
Duisburger Werkkiste gGmbH
IBAN: DE 39 3606 0295 0017 4600 13
BIC:GENODED1BBE
Bank im Bistum Essen
Stichwort: Rad am Ring

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