Christen im Nahen Osten

"Christen im Nahen Osten. Zwischen Tradition, Verfolgung und Aufbruch" heißt das Thema des 11. Mülheimer Nahostgespräches vom 19. bis 21. November 2010 in der Katholischen Akademie "Die Wolfsburg".


11. Mülheimer Nahostgespräch in der "Wolfsburg"

Seit 2000 Jahren leben Christen im Nahen Osten, seit 1300 Jahren unter der Herrschaft des Islam. Kirchliche Traditionen wie die der Assyrer, der Armenier oder der Kopten bergen eine beachtliche Vielfalt christlicher Spiritualität. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts ist die Situation von Christen im Nahen Osten vielerorts dramatisch. Gemeinden schrumpfen durch Abwanderung, Vertreibung und Verfolgung. Zugleich aber entfaltet sich auch heute noch ein lebendiges Gemeindeleben, wo die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen dies zulassen.

Für Muslime sind die Christen im Nahen Osten die ersten Ansprechpartner im interreligiösen Dialog. Dabei geht es auch um das Recht auf freie Religionsausübung. Welches Gewicht hat die Stimme von Christen im Nahen Osten in der Frage der Menschenrechte in der Region und für die Beziehung der islamischen Welt zum Westen?

Fragen wie diese thematisiert das 11. Mülheimer Nahostgespräch zum Thema "Christen im Nahen Osten. Zwischen Tradition, Verfolgung und Aufbruch" vom 19. und 21. November 2010, zu dem die Katholische Akademie "Die Wolfsburg" gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) und dem Institut für Theologie und Frieden (ithf) in die Akademie in Mülheim an der Ruhr (Speldorf), Falkenweg 6, einlädt. Experten aus dem In- und Ausland werden in Vorträgen und Diskussionen die vielfältigen Aspekte des Christentums im Nahen Osten aufzeigen.

Zu den Referenten gehören Dr. Martin Beck, KAS Amman; Felix Dane, KAS Ramallah; Dr. Andreas Jacobs, KAS Kairo; Nadim K. Ammann, Diözesanstelle Weltkirche im Erzbistum Köln; Nikolaus Kircher, Direktor der Schmidt-Schule in Jerusalem; Pastorin Almut Birkenstock-Koll, Deutsche Kirchengemeinde Teheran; Dr. Helmut Wiesmann, Arbeitsstelle Weltkirche beim Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz; Jan Bittner, Referent für Außen-, Sicherheits- und Europapolitik in der Planungsgruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion; Dr. Otmar Oehring, missio Fachstelle Menschenrechte.

Beginn der Tagung: Freitag, 19. November, 17.45 Uhr; Ende der Tagung: Sonntag, 21. November, 13.45 Uhr.

Auskünfte und Anmeldung bei der Katholischen Akademie "Die Wolfsburg", Tel. 0208/ 999 19 981 (Mo – Do, 9.00 – 12.30 Uhr und 13.00 – 16.00 Uhr sowie freitags 9.00 – 14.00 Uhr), Fax 0208 / 999 19 110, E-Mail die.wolfsburg@bistum-essen.de (Tagungsnummer 10047). (do)

Pressestelle Bistum Essen

Zwölfling 16
45127 Essen

0201/2204-266

0201/2204-507

presse@bistum-essen.de

Presse