Caritas-Opfertag: „Armut macht krank“

Um Spenden für die vielfältigen caritativen Aufgaben bittet die Caritas am so genannten "Caritas-Opfertag", 5. Februar 2012, und macht gleichzeitig auf ihre Jahreskampagne aufmerksam. Diese steht unter dem Leitwort "Armut macht krank - jeder verdient Gesundheit".



Caritas-Opfertag im Bistum Essen am 5. Februar 2012

Am Sonntag, 5. Februar, ist „Caritas-Opfertag“ im Ruhrbistum. Die Kollekte, die an diesem Tag in den katholischen Gemeinden im Bistum Essen gehalten wird, ist für die Arbeit der Caritas bestimmt. Diese bittet an diesem Tag jedoch nicht nur um Spenden, sondern macht auch auf das Jahresthema des Deutschen Caritasverbandes aufmerksam.

Diözesan-Caritasdirektor Andreas Meiwes schreibt dazu: „Die Caritas übertitelt ihre Jahreskampagne 2012 mit dem Leitwort ‚Armut macht krank – jeder verdient Gesundheit’. Sie will darauf aufmerksam machen, dass es trotz unseres Wohlstands- und Wohlfahrtsmodells auch in unserer Gesellschaft Menschen gibt, die keinen Zugang zur Basisversorgung haben. Dies erfahren unsere Beraterinnen und Berater nahezu täglich. Das - im Prinzip - gute System stößt an Grenzen, wo Menschen ausgegrenzt werden oder nicht in der Lage sind, Systemanforderungen zu erfüllen, weil sie arm, physisch oder psychisch krank, süchtig oder wohnungslos sind.“

Die Kampagne will über den Zusammenhang von Armut und Krankheit aufklären und wirbt um Verständnis für Betroffene. Sie fordert, die sozialen Sicherungssysteme durch kulantere Krankenkassen oder einen Notfonds für Zuzahlungen durchlässiger zu machen. Sie appelliert an Mediziner, auch unabhängig von Budgets direkte Hilfen zu leisten. Und sie wendet sich an jeden Einzelnen, Betroffene zu unterstützen, sie zum Beispiel über ihre Möglichkeiten aufzuklären, Gesundheitsleistungen in Anspruch zu nehmen.

Bei der Kollekte zum Caritas-Opfertag verbleiben 33,3 Prozent in den Pfarrgemeinden für die allgemeine Caritasarbeit vor Ort und 66,6 Prozent erhält der Caritasverband für das Bistum Essen. (cde/do)

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