Caritas ist kein Anhängsel, sondern Teil von Kirche

Dass Caritas ein unverzichtbarer Teil von Kirche ist, unterstrich Generalvikar Dr. Hans-Werner Thönnes auf der Delegiertenversammlung der Caritas im Ruhrbistum. In Unternehmenskultur, Personalarbeit und Leitung müssten caritative Werte spürbar sein.


Delegiertenversammlung der Caritas im Ruhrbistum

Kirche und Caritas nicht als zwei konkurrierende Größen zu sehen, dazu rief Generalvikar Dr. Hans-Werner Thönnes auf der Delegiertenversammlung der Caritas für das Bistum Essen auf. „Caritas ist ein unverzichtbarer Teil von Kirche“, so Thönnes. Gemeinden und Caritas seien gemeinsam „Kirche vor Ort“. Caritas als Wesensäußerung der Katholischen Kirche sei eben nicht bloß ein „Anhängsel“. In seinem Vortrag vor dem höchsten Gremium der Caritas im Ruhrbistum forderte der Generalvikar caritative Werte insbesondere auch in der Unternehmenskultur, Personalarbeit und Leitung ein.

Zuvor hatte Weihbischof Franz Vorrath, Bischofsvikar für die Caritas, in seinem Grußwort unterstrichen, dass zu den Aufgaben der Caritas die „politische Anwaltschaft“ sowie die „helfende Tatkraft“ gehören. Diözesan-Caritasdirektor Andreas Meiwes unterstrich, dass sich die Caritas und ihre Mitgliedseinrichtungen auch weiterhin auf einem Weg der Weiterentwicklung befinden. Hier nannte er als Beispiele das Caritas-Qualitätsmanagement oder die Arbeit am „katholischen Profil“ in der Altenpflege.

Wahlen fanden bei dieser Delegiertenversammlung nicht statt. Der Jahresabschluss 2011 sowie der Haushaltsplan 2012 wurden genehmigt, Vorstand und Caritasrat wurden entlastet. (cde/do)

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