Caritas-Film gibt Menschen auf der Flucht ein Gesicht

„Flucht nach vorn“ heißt ein Filmprojekt der Caritas, das Menschen aus Syrien und anderen Kriegs- und Krisenländern auf ihrer unge-wissen, oft lebensgefährlichen Reise nach Deutschland hat. Der Film ist kostenlos online abrufbar.

Dreharbeiten in Flüchtlingslagern, auf einem Rettungsschiff - und in Deutschland

„Flucht nach vorn“ zeigt, mit welchen Erwartungen und Hoffnungen die Menschen ankommen, aber auch, welchen Gefahren sie während ihrer Flucht ausgesetzt sind. Helferinnen und Helfer der Caritas unterstützen und begleiten die Flüchtlinge auf ihrem Weg in die neue oder vorübergehende Heimat. Gedreht wurde der Film unter anderem in Flüchtlingslagern im Libanon, auf einem Rettungsschiff im Mittelmeer und in deutschen Aufnahmezentren und Flüchtlingsunterkünften. Ein Kamerateam begleitete zudem eine syrische Familie, die heute in Pulheim bei Köln lebt.

„Wir möchten zeigen, dass wir es nicht mit einer Flüchtlingswelle zu tun haben, sondern mit vielen einzelnen Menschen. Ihnen möchten wir mit diesem Film ein Gesicht geben“, so Markus Harmann, Pressesprecher des Kölner Diözesan-Caritasverbandes und mitverantwortlich für das Filmprojekt. „Der Film zeigt, dass niemand seine Heimat einfach so verlässt, weil er sich bei uns ein besseres Leben erhofft. Im Gegenteil: Vielen Menschen bleibt keine andere Wahl als die gefährliche und strapaziöse Flucht. Sie würden – wenn sie könnten – lieber heute als morgen zurück in ihre Heimat.“

Der Film „Flucht nach vorn“ ist ein gemeinsames Projekt der Caritas-Verbände in den Bistümern Köln und Essen sowie mehrerer weitere Diözesan-Caritasverbände sowie Caritas international. Produziert hat den Film ein Team der Kölner Produktionsfirma Kigali Films. Der Film in voller Länger sowie Trailer und Hintergrundinfos sind kostenlos abrufbar unter: www.flucht-nach-vorn.com.

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