Bundesweite Dialoginitiative wird fortgesetzt

Mit dem Thema "Liturgie" befassen sich am Freitag und Samstag in Stuttgart rund 300 Vertreter aus allen deutschen Bistümern beim dritten Treffen der bundesweiten Dialoginitiative der Deutschen Bischofskonferenz.

Vertreterinnen und Vertreter aus dem Ruhrbistum in Stuttgart

Die bundesweite Dialoginitiative zur Zukunft der katholischen Kirche wird am Freitag und Samstag, 13. und 14. September 2013, in Stuttgart fortgesetzt. Im Mittelpunkt steht diesmal die Liturgie, also beispielsweise die Frage, wie Gottesdienste gestaltet werden sollen und wer sie vor dem Hintergrund des Priestermangels leitet. Rund 300 Teilnehmer werden erwartet. Neben Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck nehmen auch Vertreterinnen und Vertreter des Diözesanrates der katholischen Frauen und Männer im Bistum Essen, Gemeinde- und Pastoralreferentinnen und ein Jugendseelsorger aus dem Ruhrbistum an dem Treffen teil.

Der vom Bischofskonferenz-Vorsitzenden Erzbischof Robert Zollitsch gestartete Dialogprozess ist auf fünf Jahre angelegt. In jedem Jahr findet ein bundesweites Forum statt, das jetzige in der baden-württembergischen Landeshauptstadt ist das dritte und bildet somit die Mitte der Veranstaltungsreihe.

Liturgie ist nach kirchlicher Lehre einer der drei Grundvollzüge christlichen Lebens. Die Bischofskonferenz sieht die Dialoginitiative als "geistlichen Prozess, bei dem bis zum Jahr 2015 aus unterschiedlichen Perspektiven der Frage nachgegangen werden soll, vor welchen Herausforderungen die Kirche in ihren wesentlichen Selbstvollzügen steht".

Im Vorfeld der Veranstaltung will sich die deutsche Sektion der Europäischen Gesellschaft für katholische Theologie ebenfalls in Stuttgart mit dem Thema Liturgie befassen. Die Veranstaltung am Donnerstag und Freitag steht unter der Überschrift "Liturgie zwischen Mysterium und Inkulturation". Wissenschaftler aus dem In- und Ausland setzen sich dabei auch mit neuen Ideen zur Gestaltung von Gottesdiensten auseinander. (kna,ja)

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