BUCHTIPP: „Netze knüpfen – Hoffnung säen“

Rund ein Dutzend Autoren haben kurz nach dem Unfalltod der Gründerin des Stipendienprojektes "Samenkorn" in Guatemala ihre ganz persönlichen Erinnerungen an Maria-Christine Zauzich in einem Buch zusammengefasst.

Erinnerungen an Maria-Christine Zauzich

Maria-Christine Zauzich – für viele Menschen bleibt sie unvergessen. Als Gründerin des Stipendienprojektes „Samenkorn“ in Guatemala pflegte sie unzählige Kontakte nach Deutschland. Im August verunglückte Maria-Christine Zauzich während eines gemeinsamen Aufenthaltes von Freunden aus dem Sauerland in Guatemala. Es sind diese Freunde, die sich wenige Wochen nach dem plötzlichen Unfalltod von Maria-Christine Zauzich entscheiden, die Erinnerungen an das Leben und das Engagement dieser bemerkenswerten Frau in einem Buch festzuhalten.

„Netze knüpfen – Hoffnung säen, Erinnerungen an Maria-Christine Zauzich“ ist der Titel des Buches, in dem rund ein Dutzend Autoren ihre ganz persönlichen Erinnerungen an Zauzich aufgeschrieben haben. Auf rund 170 Seiten kommen sie alle zu Wort: die Geschwister, Freunde, Nachbarn, Wegbegleiter und Stipendiaten. In allen Berichten kommt die persönliche Nähe zu der Verstorbenen zum Ausdruck. Die Texte laden ein, sich ein vielschichtiges Bild von Maria-Christine Zauzich zu machen und das Andenken an diese über die Maßen engagierte Frau wach zu halten.

Der Leser erfährt einiges aus dem Leben der gesamten Familie Zauzich, erfährt warum  es die Journalistin Maria-Christine nach Guatemala verschlug, von dem Aufbau des Projektes „Samenkorn“ sowie immer wieder von der Verbundenheit vieler Menschen in Deutschland mit den Menschen in Guatemala. Die Erinnerungen sind persönlich und lassen einen tiefen Einblick in das Leben Maria-Christine Zauzichs und in das ihrer Freunde und Weggefährten zu. Dabei strahlen diese Texte eine solche Wärme aus, dass auch Leser, die bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht allzuviel von Zauzich und ihrem Engagement gehört haben, einfach nur fasziniert sind – von dieser Frau, ihrem Mut, ihrer Ausdauer und nicht zuletzt von ihrem Projekt.

So besteht die Hoffnung, dass aus diesen Erinnerungen, herausgegeben von Johannes Broxtermann, Pfarrer der Lüdenscheider Pfarrei St. Medardus und Freund von Maria-Christine Zauzich, weiteres Engagement im Ruhrbistum für die Menschen in Guatemala, für das Stipendienprojekt „Samenkorn“ wächst.  

Das Buch ist erhältlich unter der Adresse:
Projekt Samenkorn, Pfarrei St. Medardus, Jockuschstraße 12, 58511 Lüdenscheid, Rufnummer 02351.66400-0 oder per E-Mail johbroxtermabb@gmail.com  (dr)

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