"Brannte nicht unser Herz" - Filmbeitrag 2. Bistumsforum

Der Film erzählt kurze Geschichten von sechs Männern und sechs Frauen, die auf ganz unterschiedliche Weise davon berichten, was für sie Veränderung bedeutet und welche Vision von Kirche sie – immer noch - haben.

“Aus Wut wird Mut und richtig Glück.”

Am Anfang steht ein Satz. Gesprochen von einer Krankenhausseelsorgerin, die uns erzählte, wie sich eine Patientin, die sie begleiten durfte, im Laufe ihrer schweren Krankheit gewandelt hat, wie aus Wut Mut und sogar “Glück” werden konnte.


Darf ein solcher Satz programmatisch für den Prozess stehen, in dem sich das Bistum Essen und mit ihm viele Bistümer Deutschlands im Moment befinden? Wir erleben ja einen Transformationsprozess, der uns fast an die Grenzen der Belastbarkeit unserer Kirche bringt. Wir wissen von Schmerz, Trauer, Wut und Ohnmacht. Wie können wir aber nun – als einzelne, in Gemeinschaft und als Bistum – unter sich schnell wandelnden Bedingungen Kirche gestalten, die einladende Glaubensorte und ein Zuhause bietet?

Die Geschichte der Emmaus-Jünger bildet den roten Faden dieses Filmimpulses. Nach der Erfahrung des Todes Jesu, auf den sie alle Hoffnung gesetzt hatten, sind die beiden nun gemeinsam auf dem Weg in ein Dorf und teilen mit dem, der sie scheinbar zufällig begleitet, ihre traurige Verlust-Erfahrung.

Und genauso erzählt der Film kurze Geschichten von Männern und Frauen, die auf ganz unterschiedliche Weise davon berichten, was für sie Veränderung bedeutet und welche Vision von Kirche sie – immer noch - haben. Wir haben diese Menschen in ihrer Welt besucht und haben mit ihnen wie nebenbei auch über Tod und Auferstehung gesprochen und die Frage, wie sie selber das Herz ihres Glaubens immer wieder reanimieren. Wofür brennt dein Herz? Und was davon können wir für unsere derzeitige Situation lernen?

Und da war wieder Emmaus: Aus Wut wurde Mut und richtig Glück.

Dieser Filmbeitrag wurde produziert für des 2. Essener Bistumsforum zum Thema “In unserem Bistum zu Hause und lebendige Kirche sein” am 5. Mai 2012 in der Maschinenhalle Gladbeck-Zweckel.

Konzeption: Norbert Lepping, Dezernat 1
Fotografie & Schnitt: Volker Wiciok, Bochum

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