Brand im Kirchturm von St. Hubertus gelöscht

Blitzschlag setzt Kirchturm von St. Hubertus in Essen-Bergerhausen in Brand. Feuerwehr Essen am Freitagabend mit mehr als 60 Einsatzkärften vor Ort. Brand im mehr als 70 Meter hohen Kirchturm nach mehr als acht Stunden weitgehend gelöscht.

Mehr als 60 Feuerwehrleute an St.-Hubertus-Kirche im Einsatz.

Der Dachstuhl des Kirchturms von St. Hubertus in Essen-Bergerhausen hat am Freitagabend Feuer gefangen. Die Feuerwehr geht in Folge eines schweren Gewitters von einem Blitzschlag als Brandursache aus. In den ersten Stunden des Brandes kam die Essener Feuerwehr nicht dicht genug an den Brand in dem mehr als 70 Meter hohen Kirchturm heran - weder von innen mit einem Feuerwehrtrupp, noch von außen. Der Kirchturm gilt als der höchste im Essener Stadtgebiet. Selbst der Teleskopmast der Feuerwehr Dortmund reichte nicht aus. Gegen halb zwei in der Nacht traf die angeforderte Hebebühne aus Düsseldorf mit einer größeren Arbeitshöhe ein. Mit ihrer Hilfe konnte um kurz vor drei sicherheitshalber das mehr als mannshohe Kreuz von der Turmspitze geborgen und bis halb vier sicher zur Erde gebracht werden.

Gegen Viertel nach vier (also nach mehr als acht Stunden) war das Feuer so gut wie gelöscht. Die Feuerwehr war am Morgen noch mit Nachlöscharbeiten beschäftigt. Mindestens bis Samstagabend wird laut Feuerwehr eine Brandwache im Turm bleiben. In der Nacht waren mehr als 60 Feuerwehrleute im Einsatz. Die Töpferstraße wurde vorübergehend gesperrt und drei Häuser (darunter das Pfarrhaus) evakuiert.

Aus Angst vor einem Wasserschaden brachten Feuerwehrleute in der Nacht mehrere religiöse sowie Kunstgegenstände in Sicherheit, darunter eine Marienfigur und eine Holzschnitzerei aus der denkmalgeschützten Kirche. Pastor, Kirchenvorstand und viele Gemeindemitglieder waren vor Ort. (tr/sw/ap)

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