von 27-6-2011

Bosnien: Die Menschen brauchen immer noch Hilfe!

Auch 16 Jahre nach dem Ende des Balkankrieges ist die Lage der Menschen in Bosnien-Herzegowina weiterhin kritisch. Vom 27.06. - 04.07. macht sich die Bosnienhilfe der Duisburger Caritas ein Bild von der Lage vor Ort.

In den Schlagzeilen der Medien sind zur Zeit andere. Um das Balkanland Bosnien-Herzegowina ist es ruhig geworden. Not und Elend gibt es an allen Ecken und Enden der Welt. Das weiß auch Heribert Hölz, Initiator und Motor der Bosnienhilfe der Duisburger Caritas. Aber auch 16 Jahre nach Ende eines grausamen Krieges auf dem Balkan mit rund 100.000 Toten steht für ihn fest: „Menschen in Bosnien- Herzegowina brauchen nach wie vor unsere Hilfe.“

Jetzt reist er erneut auf den Balkan, um sich vor Ort über die zur Zeit laufenden Hilfsprojekte zu informieren, aber auch um festzustellen, wo dringend Hilfe nötig ist. An der Fahrt vom 27. Juni bis 4. Juli werden ihm und seiner Ehefrau auch der Duisburger Caritasdirektor Ulrich Fuest und Thomas Güttner (Vorstandsmitglied im Caritasverband Duisburg) teilnehmen. Journalistisch begleiten werden diese Reise Bildredakteurin Nicole Cronauge sowie Winfried Dollhausen von der Bischöflichen Pressestelle Essen.
Die Informations-Tour führt unter anderem nach Mostar, Fojnica, Sarajevo (Treffen mit dem Erzbischof von Sarajevo, Kardinal Vinko Puljić), Zenica, Bjelo Brdo, Derventa, Slavonski Brod, Bosanska Gradiška und Banja Luka (Treffen mit Bischof Dr. Franjo Komarica). Beide Bischöfe werden im kommenden Jahr in Duisburg erwartet. Dann wird nämlich das 20-jährige Bestehen der Bosnienhilfe gefeiert.

Schon lange engagiert sich auch der Diözesancaritasverband Essen in Ost- und Südost-Europa, vor allem auch in den Ländern des ehemaligen Jugoslawien. In Bosnien hält er nach wie vor Kontakt zur Caritas in Sarajevo, wo unter anderem mit Hilfe der Katholischen Pflegehilfe Essen ein langfristiges Projekt zur mobilen Altenpflege weiter entwickelt wird und viele andere Einzelmaßnahmen erfolgen.

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