Bistumsfest 2015 auf dem Burgplatz in Essen ist gestartet

Informationen und Unterhaltung auf dem Burgplatz neben dem Dom. Unter dem Motto "Wir feiern... Kirche. Zukunft. Ruhrbistum." erleben viele hundert Besucherinnen und Besucher bei Kaffee und Kuchen allerlei Aktionsstände, ein Bühnenprogramm mit Musik und Gesprächen und einen stimmungsvollen Freiluft-Gottesdienst.

Informationen und Unterhaltung auf dem Burgplatz neben dem Dom

Bei strahlendem Sonnenschein hat am Samstagnachmittag auf dem Burgplatz am Essener Dom das große Bistumsfest 2015 begonnen. Unter dem Motto „Wir feiern... Kirche. Zukunft. Ruhrbistum.“ stehen dabei nicht nur der Auftritt des bekannten Kirchenmusikers Gregor Linßen, vielfältige Spiel- und Erlebnisstände und ein stimmungsvoller Freiluft-Gottesdienst im Mittelpunkt. Zugleich stellt das Bistum 20 Projekte vor, mit denen sich die katholische Kirche im Ruhrgebiet und dem Märkischen Sauerland in den kommenden Jahren verändern möchte – eine Konsequenz aus dem vor zwei Jahren ebenfalls auf dem Burgplatz vorgestellten Zukunftsbild des Bistums.

So will die Kirche in Zukunft mit speziellen Citypastoral-Projekten in den Fußgängerzonen des Ruhrgebiets besser erreichbar sein – zum Beispiel am Essener Dom. Zudem möchte das Bistum Sozialpastorale Zentren wie den Duisburger „Petershof“ in besonderer Weise stärken, in denen Glaube und Sozialarbeit eine enge Bindung eingehen. Und Brautpaare, die mit ihrem Plänen für eine kirchliche Hochzeit gelegentlich an bürokratischen Hürden scheitern, hilft demnächst ein spezielles Team bei der Planung ihrer Trauung. Im musikalischen Bereich setzt das Bistum auf „Pop-Kantoren“: innovative Musiker, die in Zukunft – ergänzend zu den hauseigenen Kirchenmusikern – für Gottesdienste oder Konzerte gebucht werden können. Und angesichts sinkender Priesterzahlen will das Ruhrbistum in seinen Gemeinden ehrenamtliche Leitungsmodelle erproben. In erster Linie aber soll in der Kirche mit einer neuen Willkommenskultur eine Atmosphäre entstehen, die gerade auch die Katholikinnen und Katholiken anspricht, die nicht jeden Sonntag in den Gemeinden zu Gast sind.

In einem Heft, das alle Bistumsfest-Besucher erhalten und das auch online verfügbar ist, werden diese und alle anderen Zukunftsbild-Projektideen ausführlich beschrieben. Jedes Projekt wird in den kommenden Monaten von einer eigenen Arbeitsgruppe geplant und soll in den kommenden zweieinhalb Jahren umgesetzt werden. Im ersten Halbjahr 2018 soll dann präsentiert werden, wie weit sich die einzelnen Ideen entwickelt haben. (tr)

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