Bistum gedachte des verstorbenen Bischofs Luthe

Mit einem festlichen Gottesdienst im Essener Dom gedachte das Ruhrbistum des vor einem Jahr verstorbenen zweiten Bischofs von Essen, Dr. Hubert Luthe. Bischof zu sein bedeute, "Zeuge der Auferstehung" zu sein, betonte Ruhrbischof Overbeck. Der Verstorbene sei dieser bischöflichen Aufgabe immer treu geblieben.


Mit einem festlichen Gottesdienst im Essener Dom feierte Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck am Montagabend, 2. Februar, das Fest der Darstellung des Herrn – auch Mariä Lichtmess genannt. Zugleich wurde des vor einem Jahr verstorbenen zweiten Bischofs von Essen, Dr. Hubert Luthe, gedacht. Er wurde am 2. Februar 1992 als zweiter Bischof von Essen in sein Amt eingeführt, das er bis 2002 ausübte. Hubert Luthe starb am 4. Februar 2014 im Alter von 86 Jahren.

„Bischof zu sein bedeutet, Zeuge der Auferstehung zu sein“, betonte der Ruhrbischof in der Predigt. Darin liege das Fundament des Glaubens, „weil Gott größer ist als unser Herz und Licht für das ewige Leben schenkt“. Dieser bischöflichen Aufgabe sei Bischof Luthe mit seiner „humorvollen, hochgebildeten, den Menschen so nahen Art“ treu geblieben. „Beim Verweilen und Gebet am Grab des Verstorbenen hier in der Bischofsgruft unserer Adveniat-Krypta bitte ich für ihn immer um das Licht Gottes, das sich dem zeigt, der ein Leben lang in Treue den Weg des Glaubens gegangen ist und sich dabei in allem Ringen auf den treuen Gott verlassen hat“, so Overbeck. Gläubige Christen gingen den Weg auf das Licht zu, „das Gott heißt und uns in Jesus Christus menschlich erleuchtet“, sagte der Bischof. Gemeinsam mit den Weihbischöfen und den Mitgliedern des Domkapitels betete er am Grab des Verstorbenen.

Das Fest, an dem die Christen 40 Tage nach Weihnachten die Begegnung des Jesus-Kindes mit der Prophetin Hanna und dem greisen Simeon feiern, ist traditionell der Tag der Kerzenweihe in den Kirchen („Maria Lichtmess“). So segnete auch Bischof Overbeck am Montag im Kreuzgang die Kerzen. Anschließend zogen die Gläubigen mit ihren brennenden Kerzen durch den Kreuzgang in den Dom, wo die Messfeier begann. Am Ende des Gottesdienstes wurde der Blasiussegen ausgeteilt. (do)


Predigt von Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck

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