Bistum Essen verleiht Heinrich-Brauns-Preis

Den Heinrich-Brauns-Preis 2010 erhalten die ehemaligen Sozialethiker der Ruhr-Universität Bochum Professor Dr. Günter Brakelmann (ev.) und Professor Dr. Franz Josef Stegmann (kath.). Darüber hinaus erhält Weihbischof Franz Grave die Auiszeichnung als außerordentlichen Preis für sein Lebenswerk.

Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck benennt Preisträger 2010

Den Heinrich-Brauns-Preis des Bistums Essen erhalten 2010 die ehemaligen Sozialethiker (1972-1977) der evangelischen und katholischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum, Professor Dr. Günter Brakelmann und Professor Dr. Franz Josef Stegmann. Diese Entscheidung gab Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck heute in Essen bekannt. Die Auszeichnung würdigt das Wirken beider Wissenschaftler, die "in einer beeindruckenden Glaubwürdigkeit Sozialethik und Engagement miteinander verbunden haben".
Darüber hinaus wird in diesem Jahr der Heinrich-Brauns-Preis für Verdienste um die Katholische Soziallehre und die christlich-soziale Bewegung als außerordentlicher Preis für sein Lebenswerk an den emeritierten Essener Weihbischof Dr. h.c. Franz Grave verliehen.

In einer Feierstunde am Samstag, 10. Juli, in der Katholischen Akademie Die Wolfsburg in Mülheim-Speldorf wird Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck die Auszeichnungen überreichen. Die Laudatio auf die Preisträger halten Ministerin a.D. Dr. Regina Görner und Minister Karl-Josef Laumann.

Mit dem Heinrich-Brauns-Preis ehrt das Bistum Essen alle zwei Jahre Persönlichkeiten, die sich um die Katholische Soziallehre und die christlich-soziale Bewegung verdient gemacht haben. Der 1978 von Kardinal Franz Hengsbach gestiftete Preis erinnert an den Priester und Sozialpolitiker Heinrich Brauns (1868-1939), der als Seesorger in Essen-Borbeck gewirkt und später als Reichsarbeitsminister (1920-1928) die deutsche Sozialpolitik geprägt hat. Zu den Preisträger gehören u.a. der ehemalige Vorsitzender der IG Bergbau und Energie, Adolf Schmidt, der ehemalige polnische Außenminister Dr. Wladyslaw Bartoszewski, Bundesverfassungsrichter a.D. Professor Dr. Paul Kirchhof, der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker , NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann und der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrates der Deutschen Steinkohle AG, Ludwig Ladzinski. Zuletzt (2008) wurde der Preis verliehen an die Kommunität der Amigonianer in Gelsenkirchen. (mi)

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