Bischofswort erscheint auch in Leichter Sprache

Damit das Schreiben von Ruhrbischof Overbeck zum neuen Jahr auch in Behinderteneinrichtungen und ähnlichen Institutionen verlesen werden kann, haben zwei Behindertenseelsorger den Text in sogenannte Leichte Sprache übertragen.

Behindertenseelsorger haben Text in einfachere Version übertragen

Das Wort des Bischofs zum neuen Jahr erscheint im Bistum Essen 2016 erstmals auch in einer Version der Leichten Sprache. Mit seinem Bischofswort wendet sich Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck am kommenden Wochenende an alle Katholiken im Bistum Essen. In dem Schreiben ruft er zu mehr Engagement in der Flüchtlingshilfe auf und zu Besonnenheit in der politischen Diskussion. Dieser Text wurde nun nach den Regeln des Netzwerks Leichte Sprache auch in eine einfachere Version übertragen. „Ich freue mich, dass mein Bischofswort jetzt auch in dieser Fassung vorliegt“, erklärt Overbeck in Essen. „Damit haben wir eine Anregung unserer Behindertenseelsorgerinnen und -seelsorger aufgegriffen“, erläutert der Bischof. Der Text kann in Behinderteneinrichtungen verlesen werden, dient aber auch als Vorlage für Gottesdienste mit Menschen mit geringen Deutschkenntnissen.

Erarbeitet haben die Leichte-Sprache-Version des Bischofsworts die beiden Behindertenseelsorger Dorothee Janssen und Joachim Derichs. Janssen ist als katholische Gemeindereferentin in der Evangelischen Stiftung Volmarstein in Wetter tätig, Derichs im Essener Franz-Sales-Haus. Ihr Text ist deutlich kürzer als das Original, liest sich aber auch weniger flüssig. Jeder Satz umfasst nur einen Gedanken. „Menschen kommen in unser Land. Sie sind in großer Not. Sie brauchen unsere Hilfe“, heißt es etwa im ersten Absatz des Textes – und weiter: „In ihrer Heimat ist Krieg. In ihrer Heimat ist Not. Sind wir bereit zu helfen?“ Inhaltlich folgt der Text der Struktur des Originals.

Wie das eigentliche Bischofswort kann auch die Version in Leichter Sprache auf der Internetseite des Bistums heruntergeladen werden. (tr)

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