von Cordula Spangenberg

Bischof Overbeck lädt zur Ludgerus-Prozession nach Essen-Werden

Das Ludgerusfest am Sonntag, 4. September, steht diesmal im Zeichen des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit.

Die Ludgerus-Wallfahrt in Essen-Werden, die auf eine fast 900-jährige Tradition zurückblickt, steht am Sonntag, 4. September, ganz im Zeichen des vom Papst ausgerufenen Heiligen Jahres der Barmherzigkeit. Deshalb lädt der Essener Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck dazu ein, das Ludgerusfest in diesem Jahr im größeren Rahmen als letzte von drei Diözesanwallfahrten im Ruhrbistum zu begehen. Um 10 Uhr feiert Bischof Overbeck in der Ludgerus-Basilika einen festlichen Gottesdienst. Anschließend begleiten die Gläubigen den Schrein mit den Gebeinen des heiligen Liudger durch die Straßen von Essen-Werden. Im Anschluss an die Prozession gibt es gegen 13 Uhr Gelegenheit zur Begegnung und zu einem kleinen Imbiss im Forum des Mariengymnasiums, Brückstraße 108.

Das „Fest der Umtragung der Gebeine des heiligen Liudger“ wird seit dem Jahre 1128 gefeiert. Es geht auf den 28. Abt von Werden, Bernhard von Wevelinghoven (1125-1388), zurück. Aus Dankbarkeit für die Abwehr einer Hungersnot hatte der Abt das Gelübde abgelegt, die Gebeine des Ortsheiligen, des Friesen- und Sachsen-Missionars Liudger, im Rahmen einer feierlichen Prozession durch den Ort tragen zu lassen. Ursprünglich zog die Prozession am Vortag des Festes des heiligen Bartholomäus (24. August) durch Werden. Wegen der Ferienzeit wurde der Prozessionstag auf den ersten Sonntag im September verlegt.

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