von Thomas Rünker

Bischof Overbeck bittet um Spenden für Hongkong

Kirche in der Acht-Millionen-Metropole ist eine der jüngsten und lebendigsten der Welt, steht aber vor großen sozialen und pastoralen Herausforderungen. Kollekte in den Gottesdiensten am Sonntag, 29. Mai, fließt in das Essener Partnerbistum.

Partnerschaft seit 55 Jahren

Mit ihrer Kollekte in den Gottesdiensten am Sontag, 29. Mai, unterstützen die Gemeinden im Bistum Essen die Kirche im Partnerbistum Hongkong. Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck bittet die Gläubigen um eine großherzige Spende für die Kirche in der chinesischen Acht-Millionen-Metropole, die mit dem Bistum Essen seit 55 Jahren in einer besonderen Partnerschaft verbunden ist.

Jährlich werden rund 3500 Erwachsene getauft

Hongkong sei heute eines der lebendigsten und jüngsten Bistümer der Welt, schreibt Overbeck in seinem Aufruf zur Kollekte. Jährlich würden dort rund 3500 Erwachsene getauft. Dennoch sei die Kirche in der ehemaligen britischen Kronkolonie an der Südküste Chinas nach wie vor auf die Hilfe aus Deutschland angewiesen. Unter anderem engagieren sich die Christen in Hongkong für die zahlreichen fremdsprachigen Gastarbeiter. „So kümmert sich die Diözese Hongkong zunehmend um die pastorale, aber auch soziale Begleitung der vor allem von den Philippinen kommenden Frauen, die zu Tausenden als Haushaltshilfen in Hongkong arbeiten“, schreibt Overbeck. Zudem habe die katholische Kirche in Hongkong eine wichtige Brückenfunktion zu den Christen auf dem chinesischen Festland, die bis heute „Repressalien, Ausgrenzungen und Verfolgung“ ausgesetzt seien. „Für dieses soziale wie weltkirchlich relevante Engagement ist es auch weiterhin wichtig, dass ein finanzieller Beitrag aus dem Bistum Essen in das Partnerbistum Hongkong fließt“, schreibt der Ruhrbischof. Die Hongkong-Kollekte aus Essen unterstütze vor allem die Ausbildung von Ordensleuten und Priestern sowie die pastorale Bildungsarbeit von Seelsorgern auf dem chinesischen Festland.

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