Bischof Overbeck betont zum 70-jährigen Bestehen die Vielfalt NRWs

Overbeck war am Samstag auf dem NRW-Tag in Düsseldorf zu Gast. Im Interview auf der Kirchenbühne beschrieb er auch die Vielfalt der Kirchenszene im größten Bundesland der Republik. Sein größter Kritikpunkt an NRW: „Es gibt zu viel Vetternwirtschaft“

„Wir können gut zeigen, was es heißt in Frieden zusammenzuleben.“

Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck hat auf dem NRW-Tag zum 70-jährigen Bestehen Nordrhein-Westfalens die Vielfalt als besonderes Kennzeichen seines Heimat-Bundeslandes hervorgehoben. „Es ist ein buntes Land mit vielen verschiedenen Landesteilen und Menschen“, sagte Overbeck auf der Kirchenbühne des großen Bürgerfestes in Düsseldorf im Interview mit domradio-Moderatorin Susanne Becker-Huberti. Und Overbeck ergänzte: „Wir können gut zeigen, was es heißt in Frieden zusammenzuleben.“ Overbeck hatte sich am Nachmittag unter die hunderttausenden Besucher gemischt, die in der Landeshauptstadt an Ständen und Bühnen ein buntes Programm genossen. Nach einem Rundgang durch die Zelte der evangelischen und katholischen Kirchen und ihrer Einrichtungen nahm der Bischof am roten Stehtisch auf der Kirchenbühne Platz. Auch mit Blick auf die Christen im größten Bundesland der Republik beschrieb Overbeck ein sehr vielfältiges Spektrum: „Die Kirche in NRW ist bunt, sehr unterschiedlich und geschichtlich auf verschiedenen Böden stehend. Ich glaube aber, wir passen ganz gut zusammen“, sagte der Bischof. Auf die Frage, was er an NRW nicht möge, fiel seine Antwort kurz aus: „Es gibt zu viel Vetternwirtschaft“.

Kirchen präsentieren sich im „Entdeckerquartier“

Zum 70-jährigen Bestehen von NRW wurde Düsseldorf am Wochenende zu einer großen Feierzone. 16 Bühnen mit 220 Vorführungen von Künstlern und Musikern verteilten sich entlang beider Rheinseiten. Im sogenannten „Entdeckerquartier“ an der Rheinuferpromenade waren die evangelische und katholische Kirche mit mehreren Zelten vertreten. Zudem gab es die Kirchenbühne, auf der sich neben Chören auch verschiedene Jugendgruppen aus Schulen in kirchlicher Trägerschaft präsentierten. (MK/tr)

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