Bischof Overbeck besuchte Bauernhof

Der Dialog zwischen Kirche und Landwirtschaft ist wichtig. Das unterstrich Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck beim Besuch eines Bauernhofes in Spröckhövel-Hiddinghausen. Eingeladen hatte der Landwirtschaftliche Kreisverband Ennepe-Ruhr/Hagen.



Austausch mit westfälischem Bauernpräsidenten

Den Hof der Familien Krevert und Dittmer in Spröckhövel-Hiddinghausen besuchte Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck auf Einladung des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Ennepe-Ruhr/Hagen am Montag, 2. Juli.

Im Gespräch mit dem Präsidenten des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes, Johannes Röring, wurde die Wichtigkeit eines intensiveren Dialoges zwischen Kirche und Landwirtschaft betont. „Auch in unserem Leitbild haben wir uns sehr bewusst einen christlichen Bezug gegeben“, sagte Röring. Dass Bauern von der Tradition eher religiös seien, darauf verwies Bischof Overbeck, der selber von einem Hof in Marl stammt. Jedoch habe es in der Generation der unter 50-jährigen einen Bruch gegeben. Viele Menschen fänden nicht mehr so einfach über die Schöpfung den Zugang zur Religion. „Wir brauchen einen neuen Zusammenhang zwischen Glaube und Landwirtschaft“, betonte Overbeck.

Deutlich positionierte er sich bei der Frage, ob man Tiere nutzen dürfe: „Das dürfen wir, wenn wir sie ethisch verantwortlich halten“, so der Bischof.  Präsident Röring wies auf die hohe Verantwortung der Landwirte hin, die Welt mit Nahrungsmitteln zu versorgen. „Es ist eine Katastrophe, dass eine Milliarde Menschen hungert“, so der Präsident. Er fordert „mehr Verantwortung in Bauernhände“. Dazu gehöre auch die Nutzung des technischen Fortschritts. (wlv/do)

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