„Bilder einer Ausstellung“ mit Domorgel und Schlagzeug

Der Essener Percussionist Alexej Gerassimez begleitet Domorganist Sebastian Küchler-Blessing am Mittwoch, 3. Februar, um 19.30 Uhr im Dom beim ersten Konzert der Reihe „Dimension Domorgel“ im neuen Jahr.

Erstes Konzert der Reihe „Dimension Domorgel“ im neuen Jahr

Orgel trifft Schlagzeug – unter diesem Motto setzt der Essener Dom im neuen Jahr seine Reihe „Dimension Domorgel“ fort. Am Mittwoch, 3. Februar, begleitet um 19.30 Uhr der Essener Percussionist Alexej Gerassimez Domorganist Sebastian Küchler-Blessing bei einem avantgardistischen Abend mit Musik vom Frühbarock bis zur jüngsten Gegenwart. Das Programm mündet in die „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgsky, die dem Abend ihren Namen geben. Gerassimez und Küchler-Blessing – beide Jahrgang 1987 – haben die Orchesterfassung des bekannten Werks überarbeitet, um die Klangpracht der Orgel und die rhythmische Kraft des Schlagzeugs zusammenzubringen. Küchler-Blessing ist begeistert: „Die Domorgel klingt so völlig anders.“

Domorganist Sebastian Küchler-Blessing. Foto: Nicole Cronauge | Bistum Essen

Zuvor hören die Gäste im Dom zwei Kompositionen von Gerassimez („Eravie“ für Marimbaphon und „asventuras“ für kleine Trommel), ein Orgel-Solo (Variationen über Luthers Katechismus-Choral „Vater unser im Himmelreich“ von Johann Ulrich Steigleder (1627)) sowie mehrere Stücke für Schlagzeug und Orgel. Unter anderem präsentieren die beiden jungen Musiker den „Reliquienschrein für Landsknechttrommel“ von Tilo Medek (1940-2006), zu dem der Essener Domschatz den Altfridschrein von 1974 ausstellt. Eröffnet wird der Abend mit der Improvisation „Bolero“, bei der sich die scheinbar so entfernten Welten der „strengen“ Orgel und des „wilden“ Schlagzeugs deutlich hörbar annähern.

Der Eintritt zu dem Konzert ist frei. Nach dem Konzert wird am Ausgang um eine Spende für die Essener Dommusik gebeten. Um das Konzert nicht zu stören ist nach Beginn des Programms kein Einlass mehr möglich. (tr)

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