von Cordula Spangenberg

Bi-edukative Schule kommt an

Bischöfliches St. Hildegardis-Gymnasium in Duisburg stößt in London auf Interesse

Über die Grenzen Deutschlands hinweg stößt das bi-edukative Konzept des Bischöflichen St. Hildegardis-Gymnasiums in Duisburg auf Interesse. Simone Wolf-Hein, die für das Modell der Bi-Edukation zuständige Lehrerin, stellte das St. Hildegardis-Gymnasium am vergangenen Wochenende auf Einladung der EASSE (European Association of Single-Sex Education) auf einem Kongress in London vor. Beim bi-edukativen Konzept werden die Schüler in reinen Mädchen- und Jungenklassen unterrichtet, um ihre entwicklungsbedingten und geschlechtsspezifischen Interessen besser berücksichtigen zu können. Unterschiede sind zum Beispiel im Fremdsprachenunterricht oder in der Mathematik feststellbar, aber auch in den Fantasiewelten und im Bewegungsdrang. In getrennten Klassen müssen auch die Mädchen den Computer bedienen und das Experiment in Chemie aufbauen. Die Jungen müssen ebenso die Klasse in Ordnung halten, Plakate erstellen oder Protokolle schreiben.

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