Betten für Bosnien, Friseurstühle für Nordirak

Mit zwei Hilfstransporten unterstützt die Caritas-Flüchtlingshilfe Menschen in Not

Mit zwei LKW-Hilfstransporten nach Bosnien und in den Nordirak hilft die Caritas-Flüchtlingshilfe Essen Menschen in Not.

 

Zum einen hat die Handwerkskammer NRW in Düsseldorf Anfang der Woche anlässlich ihres Sommerfestes einen 40-Tonnen-Truck auf die Reise in den Irak geschickt. Ziel: Das Flüchtlingsdorf Ruhrgebiet in der Autonomen Region Kurdistan. An Bord: Werkbänke, Werkzeug, Friseurstühle und andere Utensilien für den dort entstehenden Handwerkerbasar. Damit können einige der dort lebenden Flüchtlinge wieder ihre frühere Arbeit aufnehmen. Das bedeutet: Sie verdienen selber wieder Geld, sind nicht mehr von Almosen abhängig. „Besser kann man Fluchtursachen nicht bekämpfen“, sagt Jan Jessen, Vorsitzender der Caritas-Flüchtlingshilfe Essen (CFE).

 

Die Handwerkskammer NRW hatte ihre vielen tausend Mitgliedsbetriebe aufgerufen, Geräte, Ausstattung und Werkzeug zu spenden. Über 300 Betriebe machten mit. Der LKW wird in gut einer Woche im Nordirak sein. Das Büro der Gouverneurs von Dohuk, der sowohl für das Gesamtcamp, als auch für die Grenze zuständig ist, wird auf kurdischer Seite die Zollabwicklung unterstützen. Im Camp stehen inzwischen über 30 kleine Werkstattcontainer, die nun ausgestattet werden können, weitere werden folgen.

 

Betten für Krankenhaus in Bosnien

Ein zweiter Transport startete Ende vergangener Woche Richtung Bosnien, um dort dringend benötigte Krankenbetten abzuliefern. Diese lagerten bislang auf dem Gelände des RWE auf der Altenessener Straße. Die 17 Betten stammen aus katholischen Senioreneinrichtungen, konnten hier aber nicht weiter verwendet werden. „In Bosniens Krankenhäusern, in diesem Falle im Kreiskrankenhaus in Gradiska im Norden, können sie noch sehr gute Dienste leisten. Da gibt es oft nur feststehende Metallbetten“, so Rudi Löffelsend von der CFE, der Transport und Logistik kurzfristig organisierte. „Im Gegenzug bekommt die Caritas einer Pfarrei in Banja Luka - der wir seit Jahren über die Katholische Pflegehilfe mit finanziellen Mitteln, Autos, Fortbildung helfen - Freiplätze für arme Patienten in diesem Krankenhaus“, so Löffelsend. Weitere Infos unter fluechtlingshilfe.com (mik / rl / jj)

 

Für das Flüchtlingsdorf im Nordirak und für Bosnien bittet die CFE um Spenden auf das Konto

IBAN:   DE 4536 0602 9500 0010 2628

BIC:      GENODED1BBE

bei der Bank im Bistum Essen

                    

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·         Jan Jessen: 0173 / 260 63 32, info@fluechltingshilfe.com

·         Rudi Löffelsend: 0171 / 83 57 187


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