Betriebliches Gesundheitsmanagement für Pastoral und Verwaltung

Das "Consilium St. Lukas", die Pastoralpsychologische Beratungsstelle für Seelsorgerinnen und Seelsorger im Bistum Essen, beendet zum 31. März 2013 ihre Arbeit in Essen-Altendorf. Eine Neuausrichtung der Angebote der Beratungstelle wird im Rahmen eines neuen Betrieblichen Gesundheitsmanagements erfolgen.



Consilium St. Lukas beendet Arbeit in Essen-Altendorf

Körperliche und seelische Gesundheit sind ein hohes Gut. Daher beabsichtigt das Bistum Essen, ein Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) einzuführen, das zur Stärkung und zum Erhalt der Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Kleriker wie Laien, beitragen soll. „Um hier alle bisherigen Maßnahmen zu bündeln, wird zum 31. März 2013 das langjährige und von vielen geschätzte Beratungsangebot des Consilium St. Lukas in Essen-Altendorf beendet“, so Domvikar Dr. Kai Reinhold, Dezernent für das pastorale Personal im Bistum Essen. Eine Neuausrichtung der Angebote dieser Pastoralpsychologischen Beratungsstelle für Seelsorgerinnen und Seelsorger im Ruhrbistum werde im Rahmen des neuen Betrieblichen Gesundheitsmanagements erfolgen. Weitere Einzelheiten würden zeitnah bekannt gegeben. „Ein besonderer Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Consilium St. Lukas sowie seinem Leiter, Pastor Wolfgang Böhmer, die mit ihrer Kraft und ihrem Einsatz das Bild dieser Einrichtung geprägt haben“, betont Reinhold.

Dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Pastoral und Verwaltung „ein wesentlicher Schlüssel für die Zukunft der Kirche im Bistum Essen“ seien, darauf weist Dr. Markus Hein, Referent für Personalentwicklung im Bischöflichen Generalvikariat, hin. Sie zu fördern und für den Dienst in der Kirche zu motivieren, sei deshalb  oberstes Ziel für die Sicherstellung des Sendungsauftrages der Kirche.

 „In den vergangenen Jahren ist es im Ruhrbistum zu Umstrukturierungen, Personalabbau, Arbeitsverdichtung und somit zu einem hohen Anpassungs- und Veränderungsdruck für alle Beschäftigten gekommen“, so Hein. Die zunehmenden Belastungen und so manche Unsicherheiten aufgrund von Umstrukturierungsprozessen könnten nicht nur Motivation und Auftrag beinträchtigen, sondern sich auch gesundheitlich niederschlagen. Ermüdungserscheinungen, Anfälligkeit für Krankheiten und erste Anzeichen von Burn-out-Syndromen seien häufiger zu beobachten. Auch das Durchschnittsalter der Beschäftigten steige. „Diese Veränderungen erfordern besondere Maßnahmen zur Stärkung und zum Erhalt der eigenen Gesundheit“, betont der Referent. Die Einführung eines ganzheitlichen und vorausschauenden Betrieblichen Gesundheitsmanagements trage dazu bei, Rahmenbedingungen zu schaffen, die Arbeitsunfähigkeit einschließlich Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und psychischen Belastungen vorbeugten.

„Gesundheitsmanagement ist eine berufsgruppenübergreifende Aufgabe auf allen Ebenen“, betont Hein. Deshalb seien Führungskräfte in der Pastoral und in der Verwaltung, Kleriker wie Laien, Mitarbeiter- und Schwerbehindertenvertretungen sowie die Fachkräfte für Arbeitssicherheit für die Umsetzung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements mit verantwortlich. (do)

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