Berthold Beitz - Eine Jahrhundertbiographie

"Berthold Beitz - Eine Jahrhundertbiographie - 1913-2013" - so ist eine Veranstaltung überschrieben, zu der die Katholische Akademie "Die Wolfsburg", Mülheim an der Ruhr, für den 11. September 2013 einlädt.


Berthold Beitz starb am 30. Juli, wenige Wochen vor seinem 100. Geburtstag. Er hat Zeitgeschichte geschrieben, weit über die Gestaltung des Krupp-Konzerns und der Krupp-Stiftung hinaus. Die Ostpolitik hat er wesentlich mitgeprägt, Zwangsarbeiterentschädigungen gefördert, soziale und kulturelle Verantwortung wahrgenommen. Für die Rettung einer großen Zahl von Juden wurde er zum „Gerechten unter den Völkern“. Sein Leben war „geprägt von mutigem, entschiedenem und oft einsamen Handeln, ... wie es nur eine große innere Freiheit möglich macht“ (Käppner).

In seinem Nachruf schrieb Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck: „Berthold Beitz hinterlässt ein einzigartiges Lebenswerk, das weit über seinen Tod hinaus in Erinnerung bleiben wird.“ Als verantwortungsvoller Unternehmer und Vorsitzender der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung habe Beitz die Entwicklung des Ruhrgebietes wesentlich geprägt und mitgestaltet.

Diese große Persönlichkeit würdigt eine Veranstaltung am Mittwoch, 11. September, 18.30 Uhr, in der Katholischen Akademie „Die Wolfsburg“, Falkenweg 6, Mülheim an der Ruhr (Speldorf).  

Referenten sind Joachim Käppner, Süddeutsche Zeitung, Autor einer weit beachteten Beitz-Biographie, München; Thomas Schlenz, Vorstandsmitglied der ThyssenKrupp Steel Europe AG, Arbeitsdirektor, und Dr. Michael Schlagheck, Akademiedirektor.

Tagungsbeitrag: 15 Euro. Für Schüler/innen ist die Teilnahme kostenlos. Anmeldung unter Tel.: 0208/99919-981 oder per E-Mail an die-wolfsburg@bistum-essen.de. (do)

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