Beichte ist Möglichkeit, mit Gott ins Reine zu kommen

TV-Moderator Günther Jauch bricht eine Lanze für die Beichte. Für den 52-jährigen Katholiken beinhaltet der Glaube die Gewissheit, geliebt zu sein.

TV-Moderator Günther Jauch bricht eine Lanze für die Beichte. "Diese Möglichkeit, mit Gott ins Reine zu kommen, habe ich immer als beruhigend empfunden", sagte Jauch dem in Frankfurt erscheinenden evangelischen Magazin "Chrismon". Als Junge konnte der 52-jährige Katholik demnach mit dem Gang in den ungeliebten Beichtstuhl eine "Löschtaste drücken und in der Gewissheit aus der Kirche treten: Wenn mich ein Blitz trifft, ist die direkte Himmelfahrt gewährleistet, ohne Umweg durch das Fegefeuer".

Im Beichtspiegel des Gebet- und Gesangbuchs "Gotteslob" habe er schon als Zehnjähriger etwas gefunden, so Jauch: "Dass man nicht die Frau des Nachbarn begehren sollte, war zwar nicht das Problem; dann war es halt das Kettcar des Kumpels."

Religion habe "etwas sehr Tröstliches", sagte Jauch weiter. "In Momenten, in denen man kreuzunglücklich ist und sich von der Welt verlassen fühlt, mit einer höheren Instanz zu kommunizieren, bei der man durch den Glauben die Gewissheit hat: Die liebt mich, die sieht mich als einzigartig an, die hält ihre schützende Hand über mich und sieht einen Sinn in allem, was ich tue und was mir widerfährt - das ist eine große Hilfe." (KNA)

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