Begegnung zwischen Christen und Muslimen fortsetzen

Erstmals besuchte Weihbischof Franz Vorrath, Vorsitzender des Arbeitskreises Integration im Bistum Essen, die DITIB-Merkez-Moschee und die DITIB-Bildungs- und Begegnungsstätte in Duisburg. Vorrath hofft, dass das dort umgesetzte Konzept der interreligiösen und interkulturellen Begegnung fortgesetzt und intensiviert wird.

Weihbischof Vorrath lobt Konzept des DITIB-Begegnungszentrums in Duisburg

Lobende Worte fand Weihbischof Franz Vorrath, Vorsitzender des Arbeitskreises Integration im Bistum Essen, bei seinem ersten Besuch der DITIB-Merkez-Moschee und der DITIB-Bildungs- und Begegnungsstätte in Duisburg-Marxloh. Die Kombination von Moschee und Begegnungszentrum sei in dieser Form „einmalig“. Dieses in Duisburg praktizierte Konzept verbinde den „Einsatz für die eigene Gemeinde und den eigenen Glauben mit der Offenheit für andere und mit der Verantwortung für den Stadtteil in vorbildlicher und beispielhafter Weise“.

Die Moscheegemeinde verdiene großen Respekt sowie Anerkennung dafür, dass sie ein Konzept umgesetzt habe, das eine doppelte Trägerstruktur und die Beteiligung von Nichtmuslimen in der Begegnungsstätte vorsieht. „Hier findet Integrationsförderung ebenso statt wie religiöse und kulturelle Bildung“, lobte der Weihbischof. Der Erfolg gebe diesem Modell recht. Die Moschee sei im Stadtteil verankert.

Vorrath gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass dieses Konzept fortgeführt und weiter intensiviert werde. Gleichzeitig sprach er sich dafür aus, den interreligiösen Dialog zwischen Kirchengemeinde, Begegnungsstätte und Moscheegemeinde zu verstärken. „Es bleibt eine wichtige Aufgabe, sich für die Begegnung zwischen Christen und Muslimen hier vor Ort einzusetzen“, betonte der Weihbischof.

Vorrath, der von Volker Meißner, Referent für den interreligiösen Dialog im Bistum Essen, und Pastor Michael Kemper von der benachbarten Gemeinde St. Peter und Paul und Mitglied im Beirat der DITIB-Bildungs- und Begegnungsstätte, begleitet wurde, dankte den Vorstandsmitgliedern der Moschee und der Begegnungsstätte sowie den Vertretern des Beirates für die gute Zusammenarbeit, die „inhaltlichen Impulse zur Dialogarbeit“ und nicht zuletzt für die Gastfreundschaft. Der Weihbischof dankte auch Pastor Kemper für dessen Engagement im Beirat. „Wir stehen gemeinsam vor der Aufgabe, zu einem gelingenden Zusammenleben beizutragen und am Aufbau einer gerechten Gesellschaft mitzuwirken“, so Vorrath. (do) 

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