Befreit zum Widerstehn: Ökumenische FriedensDekade 2014

Vom 9. - 19. November finden an vielen Orten Veranstaltungen im Rahmen der Ökumenischen Friedensdekade statt. Die Diskussion um ein militärisches Engagement Deutschlands zum Schutz der Christen und anderer Minderheiten, die vom IS bedroht werden, gibt der Frage der Gewaltfreiheit neue Aktualität.

Unter dem Motto „Befreit zum Widerstehen“ bezeugen Christen im Rahmen der Ökumenischen FriedensDekade deutschlandweit, wie Gottes Barmherzigkeit Menschen dazu ermutigen kann, für ihre Mitmenschen und gegen Gewalt einzutreten. Im Gebet für Frieden und Gerechtigkeit soll einerseits an die Reichspogromnacht vom 9. November 1938 in Nazi-Deutschland erinnert und an die Opfer gegenwärtiger Konflikte gedacht werden.

Die FriedensDekade findet seit 1980 immer vom drittletzten Sonntag des Kirchenjahres, dieses Jahr 9. November, bis zum Buß- und Bettag, 2014 am 19. November, in den ACK-Mitgliedskirchen statt. Im Mittelpunkt stehen die Themen Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Weitere Informationen finden sich unter www.friedensdekade.de.

Der Arbeitskreis Ökumene Oberhausen Nord lädt im Rahmen der FriedensDekade zu einem Gesprächsabend ein am 17. November um 19.30 Uhr im Gemeindehaus, Forststraße 71, Oberhausen-Schmachtendorf. Gäste an diesem Abend sind Volker Meißner, Ökumenereferent im Bistum Essen, und Evan Khamo, Vertreter der chaldäischen Gemeinde Essen. Sie werden zum Thema "Frieden schaffen ohne Waffen!? - Christliche Verantwortung angesichts der Gewalt im Nahen Osten" sprechen.

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