Auszeichnung für Engagements gegen Fremdenhass

Noch bis Ende April läuft die Bewerbungsfrist für den neuen "Katholischen Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus". Mit der Auszeichnung möchte die Deutsche Bischofskonferenz Initiativen würdigen, die sich für ein respektvolles Zusammenleben engagieren.

Neuer Preis der Deutschen Bischofskonferenz

Noch bis Ende April können Initiativen oder Einzelpersonen für den neuen „Katholischen Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus“ der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) vorgeschlagen werden. Wer sich in diesem Bereich engagiert, kann sich auch selbst für den Preis bewerben, der mit 10.000 Euro dotiert ist und auf bis zu drei Preisträger aufgeteilt werden kann. Mit der Auszeichnung möchte die Kirche das Engagement von Katholiken würdigen, die sich aus dem Glauben heraus gegen menschenverachtenden Einstellungen wenden und für ein respektvolles Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft eintreten, teilte die DBK mit. Der Preis solle auch dazu beitragen, weitere Initiativen zu ermutigen.

„Als Christen sind wir berufen, hier ein deutliches Zeichen zu setzen: Wer gegen Flüchtlinge, Fremde, Migranten und Menschen anderer Hautfarbe hetzt, der hat die Kirche gegen sich“, hatte der Vorsitzende der Migrationskommission der DBK, Bischof Norbert Trelle aus Hildesheim, unlängst bei der Frühjahrsvollversammlung der deutschen Bischöfe betont. Trelle hat auch den Vorsitz der Jury für den neuen Preis übernommen. „Ich freue mich, dass wir auch viele profilierte Streiter gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus gewinnen konnten, mit uns die vorgeschlagenen Projekte zu begutachten.“ Unter anderem zählen der Präsident des Deutschen Caritasverbands, Prälat Peter Neher, der frühere Bundestagspräsident Wolfgang Thierse und Heribert Prantl aus der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung zur Jury.

Bewerbungen und Vorschläge können ab sofort eingereicht werden. Sie sollten eine kurze schriftliche Beschreibung des Projekts bzw. des persönlichen Engagements (ca. zwei DIN A 5 Seiten) enthalten, der auch schriftliche oder elektronische Publikationen hinzugefügt werden können. Einsendeschluss ist der 30. April 2015. Bewerbungen und Vorschläge sind an das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, Bereich Weltkirche und Migration, Kaiserstraße 161, 53113 Bonn, zu richten.

Die Übergabe des Preises ist für den 16. November 2015 in der Gedenkkirche Maria Regina Martyrum in Berlin geplant. (DBK/tr)

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