Auszeichnung für Dombaumeister Ralf Meyers

Ausgezeichnet wurden jetzt Dombaumeister Ralf Meyers und die Essener Landschaftsarchitektin Claudia Lehnen durch den Bund Deutscher Architekten (BDA) Essen. Die Erweiterung der Domschatzkammer und Neugestaltung des Domhofes überzeugte die Jury.


Erweiterung der Essener Domschatzkammer und die Neugestaltung des Domhofes überzeugte Jury

Für die Erweiterung der Essener Domschatzkammer und die Neugestaltung des Domhofes sind Dombaumeister  Ralf Meyers und Landschaftsarchitektin Claudia Lehnen durch den Bund Deutscher Architekten (BDA) Essen ausgezeichnet worden. „Die Neufassung des Domhofes in seiner strengen Linienführung wird in Material und Geometrie von dem neuen Eingangsbauwerk aufgenommen“, schreibt der BDA Essen in seiner Broschüre „Auszeichnung guter Bauten 2010“. Trotz des Farb- und Materialwechsels sei der Anschluss des Neubaus an den Bestand gelungen. „Das neue Foyer bleibt in angemessen bescheidenen Dimensionen, es schafft Distanz zu den Ausstellungsräumen und öffnet zugleich die Schatzkammer auf neue Weise zur Stadt“, so das Urteil der Jury.

Unter Federführung von Meyers, unterstützt von den Diplom-Ingenieuren Jürgen Amann und Michael Schürmann, wurde die Domschatzkammer in fast zweijähriger Bauzeit erweitert und neu gestaltet, dank der finanziellen Unterstützung durch den Münsterbauverein Essen e.V., der dieses Bauprojekt mit einer Million Euro finanzierte.

Knapp acht Monate dauerte die rund 660.000 Euro teure Umgestaltung des Domhofes durch Meyers und die Landschaftsarchitektin Claudia Lehnen (Eins zu eins – Büro für Garten- und Landschaftsarchitektur) in Zusammenarbeit mit den Diplom-Ingenieuren Christian Muhs und Ulrich Falke (Grün und Gruga). Ermöglicht hat das Projekt der Essener Münsterbauverein. Sponsoren waren die Sparkasse Essen, die Altfrid Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung und die Van-Eupen-Stiftung. Für Dombaumeister Meyers ging es darum, „den historischen Platz an der Keimzelle von Stift und Stadt Essen städtebaulich aufzuwerten und dafür zu sorgen, dass das Gebäudeensemble aus Anbetungskirche, Atrium, Dom und Domschatz besser wahrgenommen werden kann“.

Für die „Auszeichnung guter Bauten“ 2010 durch den BDA Essen wurden 19 eingereichte realisierte Objekte vom Preisgericht begutachtet. Dieses  entschied anschließend über vier Auszeichnungen und vier Anerkennungen. Zu den Objekten, die eine Auszeichnung erhielten, gehören auch das Folkwang-Museum, das Q1 Gebäude ThyssenKrupp Quartier und der Neubau eines Wohnhauses. (do)

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