Ausgegrenzt und Abgespeist

"Wir haben den Hunger satt!“ lautet das Motto der diesjährigen MISEREOR-Fastenaktion. Einführungsveranstaltungen zu der Aktion bietet die Zentralabteilung „Weltkirche, Mission, Orden, Geistliche Gemeinschaften“ im Bischöflichen Generalvikariat an.



Einführungsveranstaltungen in die MISEREOR-Fastenaktion 2013

Einführungsveranstaltungen zur diesjährigen MISEREOR-Fastenaktion bietet die Zentralabteilung „Weltkirche, Mission, Orden, Geistliche Gemeinschaften“ im Bischöflichen Generalvikariat auch in diesem Jahr an. Im Mittelpunkt steht das neue Hungertuch, das Ejti Stih, eine international bekannte Künstlerin aus Santa Cruz de la Sierra, Bolivien, gestaltet hat. Unter dem Titel „Wie viele Brote habt ihr?“ zeigt es vier Tische und vier ganz unterschiedliche Gruppen von Menschen, die sich darum versammelt haben. Szenen, in denen geredet und gegessen wird, diskutiert und entschieden, ausgegrenzt und abgespeist, Vertrauen gefasst und Verantwortung übernommen. Das MISEREOR-Hungertuch ist ein zentraler Bestandteil der MISEREOR-Fastenaktion. Jedes Jahr verwenden Gemeinden und Schulen das Hungertuch, um sich in der Fastenzeit und darüber hinaus mit drängenden Themen der sozialen Gerechtigkeit auseinanderzusetzen. Hier die Termine:

Dienstag, 5. Februar 2013, 19 Uhr – 21.30 Uhr: Katholisches Stadthaus Essen, Bernestraße 5, Essen

Samstag, 16. Februar 2013, 9.30 Uhr – 17 Uhr: Katholische Akademie „Die Wolfsburg“, Falkenweg 6, Mülheim

Samstag, 23. Februar 2013, 14 Uhr – 18 Uhr: St. Peter und Paul, Alte Propstei, Bleichstraße 12, Bochum

Bei den Info-Veranstaltungen, zu denen Eine-Welt-Gruppen, Unterstützer der weltkirchlichen Arbeit sowie Interessenten eingeladen sind, werden auch die Aktionsmaterialien vorgestellt. Anmeldungen unter Tel.: 0201/2204-634, per Fax unter 0201/2204-460 oder per E-Mail an za-weltkirche@bistum-essen.de. Weitere Informationen zur MISEREOR-Fastenaktion und dem Hungertuch gibt es auch im Internet unter www.misereror.de. (ms)

Stichwort: „Hungertuch“ (Fastenvelum)
Im Mittelalter, mindestens seit dem Jahr 1000, verhängte während der Fastenzeit ein besonders gestaltetes Tuch den Anblick des Hauptaltares. Nur sonntags wurde das Tuch so gerafft, dass man den Priester am Altar sehen konnte. Seit 1976 produziert das Bischöfliche Hilfswerk MISEREOR moderne Hungertücher, die sich als künstlerisch gestaltete Zeitanzeige verstehen. Das Fastenvelum kennt viele Aliasbezeichnungen: Velum quadragesimale, Fastentuch, Fastenlaken, Hungertuch, Kummertuch, Schmachtlappen. (ul)

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