„Aus dem Dunkel ans Licht holen“

Zum ersten Mal fand jetzt auf Initiative des Katholikenrates Bochum und Wattenscheid und als Projekt der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 das "Barbaramahl" statt. Damit wollen die Initiatoren eine neue kulturelle Tradition begründen.


Barbaramahl in Bochum zugunsten der Hospizarbeit

Anlässlich der Kulturhauptstadt RUHR.2010 rief der Katholikenrat Bochum und Wattenscheid mit dem ersten „Barbaramahl“ eine neue Initiative ins Leben, die einmal zur Tradition im Ruhrbistum werden soll. Im Ratssaal der Stadt Bochum wurde dabei die heilige Barbara „aus dem Dunkel ans Licht geholt“ und mit Spenden für die Hospizarbeit das soziale Engagement unterstützt.

Die Schirmherrschaft für das „Barbaramahl“, zu dem 140 Gäste aus Kirche, Politik und Kultur im Bochumer Rathaus erschienen waren, hatte der Präsident des Deutschen Bundestages, Dr. Norbert Lammert, übernommen. Neben ihm gehörten Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck, Weihbischof em. Franz Grave, Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz und der Konsul der türkischen Republik zu den Ehrengästen des Abends, der im Zeichen der heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute und für Menschen in der Fremde, stand.

Das Kuratorium des „Barbaramahls“, Lothar Gräfingholt und Dr. Maria Petermeier (Vorsitzende des Katholikenrates Bochum + Wattenscheid) sowie Dr. Rolfroderich Nemitz (Nemitz-Stiftung St. Barbara), freuten sich, mit Bischof Dr. Wiktor Pawel Skworc, Tarnow/Polen, einen prominenten Festredner für das erste „Barbaramahl“ gewinnen zu können.

Der Katholikenrat möchte mit dem „Barbaramahl“ eine neue kulturelle Tradition begründen. Zukünftig soll jährlich am Vorabend des Gedenktages der heiligen Barbara (4. Dezember) die Veranstaltung fortgesetzt werden, und zwar jeweils an anderen Orten der Metropole Ruhr. Damit soll auch über die Kulturhauptstadt RUHR.2010 hinaus ein nachhaltiger Beitrag geleistet werden.

Der Erlös des Benefizabends kommt der Hospizarbeit zu Gute. Damit möchten die Veranstalter zum sozialen Engagement im Geiste der heiligen Barbara aufrufen und darüber hinaus den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern mit dem Festessen ein „Dankeschön“ zukommen lassen. 

Mit dem Benefizessen enden die Aktivitäten des Katholikenrates Bochum und Wattenscheid zum Kulturhauptstadtjahr. Neben dem ökumenischen Gottesdienst auf dem Boulevard in der „local hero“-Woche im Juli, einer Sonderausstellung zur heiligen Barbara im Deutschen Bergbaumuseum Bochum von Oktober bis Dezember sowie einer Foto-Collage mit Bildern von Barbara-Namensträgerinnen setzte das Laiengremium kulturelle Zeichen weit über Bochum und Wattenscheid hinaus.

Weitere Informationen auf: www.katholikenrat-bochum-wattenscheid.de.  (cs)

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