Aufruf zum „Sonntag der Weltmission“

Das Internationale Katholische Hilfswerk missio ruft am "Sonntag der Weltmission", 26. Oktober 2014, bundesweit die Katholiken zur Teilnahme an der größten weltkirchlichen Solidaritätsaktion auf. Die Kollekte kommt den rund 1.000 ärmsten Diözesen der Weltkirche zugute.



Im Aktionsjahr 2013 erzielte das Bistum Essen 112.357 Euro

Zum „Sonntag der Weltmission“ am 26. Oktober ruft das Internationale Katholische Hilfswerk missio bundesweit die Besucher der katholischen Gottesdienste zur Teilnahme an der größten weltkirchlichen Solidaritätsaktion auf: Die an diesem Tag in Deutschland und mehr als 100 weiteren Ländern gesammelte Kollekte kommt den rund 1.000 ärmsten Diözesen der Weltkirche zugute. Das Bistum Essen unterstützte im vergangenen Aktionsjahr mit 112.357 Euro diese globale Solidaritätsaktion. Bundesweit wurden knapp 3,65 Millionen Euro gespendet.

„Pfarreien und Diözesen in den am wenigsten entwickelten Ländern haben kaum eigene Einnahmen. Wenn sie keine Partnerschaften mit Diözesen aus reicheren Ländern haben, ist es für sie schwierig, ihre pastorale und soziale Arbeit zu finanzieren. Vor allem für diese Diözesen ist die weltweite Kollekte zum Sonntag der Weltmission bestimmt“, betont Weihbischof Ludger Schepers, Bischofsvikar für Weltkirche, Mission, Orden und geistliche Gemeinschaften im Bistum Essen.

Die Kollekte schließt den Monat der Weltmission der Katholischen Kirche ab, der traditionell im Oktober stattfindet. Das Hilfswerk missio lädt dazu jedes Jahr eine andere Ortskirche aus Afrika, Asien und Ozeanien nach Deutschland ein. Vom 5. bis zum 26. Oktober waren unter dem biblischen Leitwort „Euer Kummer wird sich in Freude verwandeln“ ein Dutzend Christinnen und Christen der katholischen Kirche aus Pakistan in rund 300 Veranstaltungen zwischen Flensburg und München zu Gast, um über ihren Alltag zu berichten. Sie veranschaulichten dadurch beispielhaft die Lage der 1.000 ärmsten Diözesen, für die die Kollekte am 26. Oktober bestimmt ist.

Gast im Ruhrbistum ist in diesem Jahr Schwester Robina Victor aus Pakistan. Sie berichtet von ihrem Alltag, ihren Ängsten, Hoffnungen und gibt Einblicke in ein Land jenseits aller Klischees. Schwester Robina ist Vizedirektorin einer Mädchenschule in Faisalabad: „In unserer Schule haben wir christliche und muslimische Schülerinnen und Lehrerinnen. Und auch die Eltern sind Christen und Muslime. Wir alle arbeiten eng zusammen.“

„Wir laden alle Christinnen und Christen herzlich dazu ein, mit uns den Abschluss des Monats der Weltmission zu feiern, der in diesem Jahr das Engagement der Kirche in Pakistan für soziale Gerechtigkeit, Bildung und Religionsfreiheit in den Mittelpunkt gerückt hat“, so Schepers. (missio/do)

Spendenkonto mit dem Stichwort „Kollekte Sonntag der Weltmission“:
Pax-Bank eG, Konto 122 122, BLZ 370 601 93,
IBAN DE23370601930000122122

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