Aufruf zum Online-Friedensgebet

Krieg, Not, Elend und Gewalt sind für viele Menschen auf der Welt gerade allgegenwärtig. Angesichts dessen rufen die Bistümer Essen, Hamburg, Mainz, Osnabrück, Trier und Würzburg zu einer gemeinsamen Online-Gebetsaktion auf.


Gebetskette der Bistümer Essen, Hamburg, Mainz, Osnabrück, Trier und Würzburg

Angesichts der Krisenherde und Kriege in der Welt haben die Bistümer Essen, Hamburg, Mainz, Osnabrück, Trier und Würzburg eine Gebetsaktion im Internet gestartet. Gemeinsam rufen sie zum beten für den Frieden auf. Grundlage ist ein Friedensgebet, dass jeweils freitags auf den Facebook-Seiten der beteiligten Bistümer veröffentlicht wird. Das aktuelle Gebet für stammt aus dem Erzbistum Hamburg, es ist auch direkt im Internet unter der Adresse bit.ly/friedensgebet zu finden.

Unter dem Hashtag #friedensgebet findet man die Gebete in den Sozialen Netzwerken. Ein Hashtag ist eine Verschlagwortung im Internet. „An vielen Orten in der Welt leiden derzeit Menschen derzeit. Krieg, Not, Elend und Gewalt sind für zahlreiche Menschen allgegenwärtig. Ob in Israel und Palästina, in der Ukraine, im Irak, in Syrien, in vielen Ländern Afrikas, an vielen Orten auf der Welt sterben Menschen oder müssen ihre Heimat verlassen und werden verfolgt“, so Jens Albers, Social-Media-Redakteur des Bistums Essen. „Diese Gebetsaktion soll ein kleiner Anfang sein: Wir möchten damit die Gnade Gottes für alle Menschen erbitten, die in Kriegsgebieten leben müssen. Außerdem wollen damit wir auf die Probleme hinweisen und so eine Öffentlichkeit herstellen für diejenigen, die unter den Konflikten leiden.“

Die Bistümer folgen damit dem Beispiel von Papst Franziskus, der in den vergangene Wochen mehrfach auf die Kraft des Gebets hingewiesen und zum Gebet für den Frieden aufgefordert hatte. Alle Gläubigen sind aufgerufen, sich an der Aktion zu beteiligen, die Gebete in den Sozialen Netzwerken zu teilen und eigene Gebete zu verfassen und unter #friedensgebet in den Sozialen Medien zu veröffentlichen. Ausdrücklich unterstützen die Bistümer den Aufruf der Deutschen Bischofskonferenz zur Solidarität mit religiösen Minderheiten und zur Ausweitung der Hilfe in den Krisengebieten und bitten um Spenden für die Arbeit von Caritas International. Das Hilfswerk versorgt Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten mit dem Allernötigsten. Vor allem für Wasser, Lebensmittel, Medikamente Kleidung und Decken wird Geld benötigt. (em, ja)

Spenden können Sie auf das Konto von:
Caritas International Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe
IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02
BIC: BFSWDE33KRL
Oder online unter www.caritas-international.de

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