von Jens Albers

Auf den Spuren des Heiligen Franziskus

Nach ereignisreichen Tagen in Rom wandelten die Pilgerinnen und Pilger am letzten Tag der Wallfahrt auf den Spuren des Heiligen Franziskus.

Zum Ende der Bistumswallfahrt - organisiert vom Bistum Essen, der Katholischen Arbeitnehmerbewegung im Bistum Essen und dem Katholischen Ferienwerk Oberhausen -  machten sich die rund 650 Pilgerinnen und Pilger aus dem Ruhrbistum bereits am frühen Morgen auf in Richtung Assisi. Auch wenn die Stadt in der Nähe von Perugia ähnlich viele Touristen in seinen Bann zieht, war es für viele Wallfahrer nach Tagen im  pulsierenden Rom eine willkommenen Abwechslung, den beschaulicheren Geburtsort des Heiligen Franziskus und der Heiligen Clara zu erkunden. Und wer sich auch einmal traute, abseits der zentralen Wege zu wandeln, wurde mit einer wohltuenden Ruhe und idyllischen Momenten belohnt.

In einem abschließenden Gottesdienst in der Basilika San Francesco erinnerte Weihbischof Ludger Schepers an das Leben des Heiligen Franziskus. In seinem Segensgebet erbitte Franziskus Segen und gleichzeitig Frieden. „Pax et bonum – Friede und Wohlergehen – das ist es, was Franziskus uns auch heute hier in Assisi immer wieder zuruft“, so der Weihbischof. Dabei auch gerade die Menschen nicht zu vergessen, denen es nicht gut gehe, dass sei in Assisi wie auch an den Pforten der Barmherzigkeit in Rom fester Bestandteil der Wallfahrt gewesen. Denn sicherlich habe jeder Pilger einen solchen Menschen in diesen Tagen in Gedanken mit sich getragen. Zur besonderen Stimmung im Gottesdienst trug auch noch einmal der Projektchor des Bistums bei. Nach Auftritten im Petersdom, der Basilika Santa Maria Maggiore und der Basilika Paul vor den Mauern, bildete der Gottesdienst am Grab des Heiligen Franziskus für die rund 150 Sängerinnen und Sänger den krönenden Abschluss einer unvergesslichen „Tournee“.

Auch Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck blickte zufrieden auf die gemeinsamen Tage in Rom und Assisi zurück. Die Wallfahrt sei eine bereichernde Erfahrung gewesen und ein tiefes Ereignis von geteiltem Glauben und von lebendiger Kirche. „In der heutigen Zeit ist es immer wichtiger, dass wir erfahren, wir sind mit unserem Glauben nicht allein und können gemeinsam viel bewegen“, zeigte sich der Ruhrbischof dankbar über die Erfahrungen der Pilgerreise. Die zahlreichen gemeinsamen Gebete und Gottesdienste seien sehr beeindruckend gewesen, und hätten nicht selten zu wahren Gänsehautmomenten geführt. Zudem habe die Begegnung mit Papst Franziskus und das Gebet am Grab des Heiligen Franziskus noch einmal deutlich gemacht, dass es Aufgabe der Kirche sei, sich für die bedürftigen Menschen in der Gesellschaft einzusetzen. „Die zahlreichen Initiativen im Ruhrbistum zeigen, wir sind hier auf einem guten Weg“, so Overbeck.

Die Tage in Rom waren voll an Eindrücken und Emotionen. Es wird sicherlich noch länger als die Bus- oder Flugreise brauchen, bis die Pilgerinnen und Pilger wirklich verarbeitet haben, was sie in diesen Tagen alles erlebt haben.

Fotos der Wallfahrt finden die Pilgerinnen und Pilger hier: bistum.ruhr/rom2016

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