Arm trotz Arbeit?

„Arm trotz Arbeit? Der Niedriglohnsektor – Jobmotor mit Schattenseiten“ heißt das Thema einer Tagung in der Katholischen Akademie "Die Wolfsburg" am 17. Juni 2009.

Tagung in der Katholischen Akademie „Die Wolfsburg“

Im Niedriglohnbereich sind in den letzten Jahren - zum Teil bedingt durch Neuregelungen im Zuge der "Hartz-Gesetzgebung" - verstärkt Arbeitsplätze geschaffen worden. Das ist zweifellos gut für die Arbeitslosenstatistik. Aber wie geht es den Menschen, die in diesem Lohnsegment arbeiten? Vielfach sind diese auf ergänzende Sozialleistungen angewiesen, da der Arbeitslohn allein zum Leben nicht ausreicht.

Und das gilt nicht nur für "Minijobs" oder Teilzeitkräfte. Laut Bundesagentur für Arbeit erhalten rund drei Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland Zuschüsse zu ihrem Lohn. Iimmerhin 28 Prozent davon sind Vollzeitkräfte. Die Politik reagiert darauf aktuell unter anderem mit der Ausweitung von Mindestlohnregelungen auf einzelne Branchen. Sind die politischen Rahmenbedingungen insgesamt richtig gestaltet oder besteht weiterer Nachbesserungsbedarf?

Auf diese Fragen sucht die Katholische Akademie „Die Wolfsburg“, Falkenweg 6, Mülheim an der Ruhr (Speldorf), nach Antworten, und zwar auf einer Tagung zum Thema „Arm trotz Arbeit? Der Niedriglohnsektor – Jobmotor mit Schattenseiten“ am Mittwoch, 17. Juni, 18.00 bis 21.00 Uhr.
Referenten sind: Dr. Luitwin Mallmann, Düsseldorf, Hauptgeschäftsführer der Landesvereinigung der Arbeitgeberverbände NRW, Guntram Schneider, Düsseldorf, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Bezirk NRW, und Luidger Wolterhoff, Vorsitznder der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Essen und Vorsitzender des Diözesanrates der kathooischen Frauen und Männer im Bistum Essen. 

Der Teilnahmebeitrag (inkl. Imbiss) beträgt 10 Euro. Infos und Anmeldung unter Tel.: 0208/999 19-981 (Mo – Do, 9.00 – 12.30 Uhr und 13.00 – 16.00 Uhr sowie freitags 9.00 – 14.00 Uhr), Fax 0208/999 19-110, E-Mail die.wolfsburg@bistum-essen.de (Tagungsnummer 9135). (do)

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