Architektur der 60er: Ausstellung in der Duisburger Liebfrauenkirche

Über Architektur lässt sich trefflich streiten. Ist die Ruhr-Uni Bochum hässlich oder fehlt dem Betrachter der ästhetisch geschulte Blick? Eine Ausstellung in der Duisburger Liebfrauenkirche lädt zum Blick auf die Baukunst der 60er Jahre ein.

Duisburg. Über Architektur lässt sich trefflich streiten. Ist beispielsweise die Ruhr-Uni Bochum hässlich oder fehlt dem Betrachter lediglich der ästhetisch geschulte Blick? Nur selten ernten Bauwerke der 60er Jahre Lob. "Betonbrutalismus" und Klobigkeit wird den oft kompakten Bauten zumeist attestiert. Die Gelegenheit zu einer erhellenden Auseinandersetzung mit der Baukunst dieser Zeit bietet die Ausstellung "Architektur im Aufbruch" in der Liebfrauenkirche in der Duisburger Innenstadt. Sie ist selbst ein Produkt der 1960er Jahre und somit ein trefflicher Ort für den Blick auf das architektonische Schaffen jener Jahre.

Die Austellung des Museums für Architektur und Ingenieurkunst Nordrhein-Westfalen wird am Montag, 24. August, 19.30 Uhr, im Beisein von Lutz Lienenkämper, NRW-Minister für Bauen und Verkehr, in der Duisburger Liebfrauenkirche,König-Heinrich-Platz/Landfermannstraße, eröffnet und läuft bis zum 18. Oktober (geschlossen 9.-12.9.2009). Bestandteil des umfangreichen Begleitprogramms der in Kooperation mit der Stadt Duisburg sowie den Stiftungen Wilhelm Lehmbruch Museum und Brennender Dornbusch initiierten Ausstellung ist auch eine Podiumsdiskussion zum Thema "Neuorientierung moderner Kirchenbauten - Umgang mit einem schwierigen Gebäutetypus" am 22. September, 19 Uhr, in der Liebfrauenkirche.(pp)


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