"Arbeit für Ausbildung" lohnt

Gute Chancen für die "Stoppis". Drei Essener Wirtschaftsorganisationen schlossen jetzt mit Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern der Bischöflichen Hauptschule am Stoppenberg eine Kooperationspartnerschaft.

Kooperation zwischen Wirtschaftsorganisationen und "Stoppis"

Gute Chancen für die "Stoppis". Drei Essener Wirtschaftsorganisationen (IHK, Kreishandwerkerschaft und Einzelhandelsverband Ruhr e.V.), Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer der Bischöflichen Hauptschule am Stoppenberg schlossen eine Kooperationspartnerschaft. Ziel der Vereinbarung ist es, Unternehmer und Ausbildungsbetriebe frühzeitig und nachhaltig mit den Schülerinnen und Schülern als künftigen Auszubildenden in Verbindung zu bringen. Den Jugendlichen und ihren Eltern soll damit deutlich gemacht werden, dass sich "Arbeit für Ausbildung" lohnt und Ausbildungsplätze für engagierte (Haupt-)Schülerinnen und -schüler bereit stehen.

Die beteiligten Wirtschaftsorganisationen unterstützen leistungsbereite Schülerinnen, Schüler und deren Eltern sowie die Schule beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf. Sie helfen bei der Suche nach Praktikumsstellen und Praxiserfahrungen und begleiten Schülerinnen und Schüler individuell bei der Suche nach einer geeigneten Ausbildungsstelle. Sie vermitteln außerdem Kontakte zu geeigneten Unternehmen der jeweiligen Organisation. Den Schülern, die entsprechende Leistungen nachweisen können, unter anderem gute Kopfnoten, keine unentschuldigten Fehlzeiten, bieten sich damit realistische Chancen auf dem Ausbildungsmarkt.

Das Ganze gibt's natürlich nicht zum "Nulltarif". Erwartet wird von den künftigen Auszubildenden vor allem Fleiß sowie gute Noten im Arbeits- und Sozialverhalten. Auch ehrenamtliches Engagement sowohl bei besonderen Schulprojekten, sei es beispielsweise als Schulsanitäter, Streitschlichter und in der Schülervertretung, als auch in Kirche, Stadt, Verbänden und Vereinen bringen Pluspunkte. Schulleiter Reiner Düchting erhofft sich von der geschlossenen Kooperationsvereinbarung vor allem einen Motivationsschub bei seinen Hauptschülern: "Sie macht hoffentlich deutlich, dass sie bei entsprechenden Leistungen echte Chancen auf dem Ausbildungsmarkt haben und sich keinesfalls auf einer 'Hartz-IV-Schule' befinden, die sie auf die Arbeitslosigkeit vorbereitet." (mi)

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