Am Ende des Dritten Weges?

Das Thema "Am Ende des Dritten Weges? Kirchliche Einrichtungen vor der Entscheidung" steht am 30. September 2013, 10.00 Uhr, im Mittelpunkt einer Veranstaltung in der Katholischen Akademie "Die Wolfsburg" in Mülheim.


Diskussion in der Katholischen Akademie „Die Wolfsburg“

Nach dem Urteil des Bundesarbeitsgerichtes aus dem November 2012 ist das kirchliche Arbeitsrecht noch stärker in die Diskussion geraten. Für die Kirche ist es Ausdruck der Dienstgemeinschaft. Für die Gewerkschaft ver.di besteht auch nach dem Urteil eine rechtliche Unsicherheit und so will sie es verfassungsrechtlich überprüft sehen. Der Bischofskonferenz liegt an einer Klarheit des Dritten Weges. So beklagte sie „regelwidrige Abweichungen vom kirchlichen Tarifrecht". Sie hat kirchliche Einrichtungen aufgefordert, bis Ende 2013 zu entscheiden, ob sie den Dritten Weg übernehmen oder nicht. Bei einer Nichtübernahme gilt das weltliche Arbeitsrecht, insbesondere auch das Streikrecht.

Wie stellt sich die rechtliche Situation dar? Wie verhalten sich die kirchlichen Einrichtungen? Welche praktischen Folgen ergeben sich für Dienstgeber und Mitarbeitervertretungen? Um diese Fragen geht es auf einer Veranstaltung zum Thema „Am Ende des Dritten Weges? Kirchliche Einrichtungen vor der Entscheidung“, zu der die Katholische Akademie  „Die Wolfsburg“, Mülheim, Falkenweg 6, für Montag, 30. September, 10.00 bis 12.30 Uhr, einlädt.

Es diskutieren: Professor Dr. Jacob Joussen, Juristische Fakultät der Ruhr-Universität Bochum, Stefan Hergemöller und Claudia Tiggelbeck, Hauptabteilung Personal und Verwaltung im Bischöflichen Generalvikariat Essen, Martin Simon, Caritasverband im Bistum Essen, und Akademiedirektor Dr. Michael Schlagheck.

Tagungsbeitrag: 15 Euro. Anmeldung unter Tel.: 0208/99919-981, online unter www.die-wolfsburg.de  oder per E-Mail an die-wolfsburg@bistum-essen.de. (do)

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