Alteisen Ehe? Ökumenische Diskussion zum Familienpapier

Mit einer Diskussion über das umstrittene Familienpapier des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am Dienstag in Gladbeck starten die katholische Akademie "Die Wolfsburg" und das Martin Luther Forum Ruhr eine neue ökuemenische Veranstaltungsreihe.

Start einer neuen Veranstaltungsreihe

Vor dem Hintergrund der umstrittenen evangelischen Orientierungshilfe „Zwischen Autonomie und Angewiesenheit – Familie als verlässliche Gemeinschaft stärken“ laden die katholische Akademie „Die Wolfsburg“ und das Martin Luther Forum Ruhr am Dienstag, 29. April, zu einer Diskussionsrunde unter dem Motto „Alteisen Ehe? - Protestantische und katholische Positionen im Gespräch“. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Gladbecker Martin Luther Forum, Bülser Straße 38. Karten gibt es online auf www.lutherforum-ruhr.de und www.die-wolfsburg.de, im Vorverkauf in der Humboldt-Buchhandlung Gladbeck, Humboldtstraße 15 (5 €), sowie an der Abendkasse (6 €).

Nachdem das Papier des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) seit seiner Veröffentlichung im vergangenen Jahr heiß diskutiert wurde und das ökumenische Gespräch belastet hat, soll nun in Gladbeck an der Basis diskutiert werden – und zwar ökumenisch. Die Diskussionsrunde nimmt den Versuch des Familienpapiers in den Blick, den veränderten Vorstellungen von Ehe, Partnerschaft und Familie in einer weitgehend säkularisierten Gesellschaft theologisch Rechnung zu tragen. Was macht eine christliche Ehe im evangelischen und katholischen Verständnis aus? Wo liegen Gemeinsamkeiten und Differenzen? Müssen diese Unterschiede unvereinbar nebeneinander stehenbleiben?

Diese und andere Fragen diskutieren an diesem Abend Albert Henz (Bielefeld), Theologischer Vizepräsident der Ev. Landeskirche von Westfalen, Prof. Dr. Dorothea Sattler (Münster), katholische Systematische Theologin und Wissenschaftliche Leiterin des Ökumenischen Arbeitskreises evangelischer und katholischer Theologen, und Dipl.-Psych. Bettina Mudrich (Mülheim), Psychoanalytikerin. Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Jens Oboth, Dozent an der Katholischen Akademie „Die Wolfsburg“.

Der Diskussionsabend ist die erste Veranstaltung eines neuen ökumenischen Projekt des Martin Luther Forums Ruhr und der Katholischen Akademie „Die Wolfsburg“: „Konstruktiv kontrovers: Ökumene an der Ruhr“ wird bis zum Ende der Luther-Dekade im Jahr 2017 im Wechsel der Veranstaltungsorte zweimal im Jahr ökumenische Themen aufgreifen. (tr)

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