Allerneueste ungewöhnliche Todesanzeigen

Das Buch "Ich mach mich vom Acker - Allerneueste ungewöhnliche Todesanzeigen" steht im Mittelpunkt einer Lesung am 4. November 2014 im Medienforum des Bistums Essen.



Lesung im Medienforum des Bistums Essen

Sie haben tausende Todesanzeigen gesichtet, die ihnen Leser aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zugeschickt haben. Eine Auswahl haben Christian Sprang und Matthias Nöllke in ihrem Buch „Ich mach mich vom Acker – Allerneueste ungewöhnliche Todesanzeigen“ veröffentlicht. Daraus werden Sprang und der Diplom-Theologe und Psychologe Thomas Holtbernd am Dienstag, 4. November, 19.30 Uhr, im Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, Essen-Mitte, lesen.

Das Buch deutet an: Wir nehmen heute anders Abschied voneinander als früher. Es werden nicht mehr nur die Bibel und Goethe zitiert, sondern auch Derrick („Harry, hol schon mal den Wagen“) und Reich Ranicki („Der Tod ist vollkommen sinnlos und vernichtend“). Die Lektüre verrät, dass Tod nicht nur Trauer auslösen kann, sondern auch Hass („Ihr werdet alle zusammen in der Hölle schmoren“), Missgunst („Wir wünschen ihren Erben mit den 85.000 DM wenig Glück“) oder gute Laune („Ab heute ist im Himmel Damenwahl“). Und es scheint, dass sich immer mehr Menschen gleich selbst verabschieden („Ich bin einmal gewesen, jetzt bin ich am Verwesen“).  

Karten für die Lesung sind im Vorverkauf im Medienforum, Tel. 0201/2204-274 und, sofern nicht ausverkauft, an der Abendkasse für 10,00 Euro erhältlich. (do)

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