Afrikanische Gemeinde feiert!

Wenn die afrikanische Gemeinde am Sonntag, 27. Februar, ihren Seelsorger Father Robert verabschiedet und gleichzeitig Father Matthew als dessen Nachfolger willkommen heißt, dann wird gefeiert. Ein festlicher, bunter sowie afrikanischer Gottesdienst mitten im Ruhrbistum!

Festlicher Gottesdienst zum Abschied und zum Willkommen

Nach fast zehn Jahren heißt es für Father Robert Okongwu, Abschied zu nehmen. Seit Juli 2001 war der Nigerianer Seelsorger für die englischsprachigen afrikanischen Christen im Bistum Essen. Nach der Beendigung seine Promotionsstudiums in Bochum kehrt Father Robert in seine Heimat zurück. Die afrikanische Gemeinde muss aber nicht nur Abschied nehmen, sondern kann ich über die Ernennung des neuen Seelsorgers Father Matthew Ezea freuen. Der ebenfalls aus Nigeria stammende Priester tritt die direkte Nachfolge von Father Robert an.

Mit einem feierlichen, „bunten“ Gottesdienst heißen die Frauen, Männer und Kinder der afrikanischen Gemeinde im Bistum Essen ihren neuen Seelsorger am Sonntag, 27. Februar, 14 Uhr, in der Kirche St. Gertrud, Rottstraße 36 in Essen, willkommen. Gleichzeitig ist es auch der offizielle Abschied für Father Robert.

„Ich freue mich auf diese neue Herausforderung“, so Father Matthew, der seit 2006 in Deutschland und seit 2007 in Bochum ist. Bisher war der 35-jährige Priester, der zur Zeit an seiner Promotion an der Katholisch Theologischen Fakultät in Bochum arbeitet, als Subsidiar in der Bochumer Gemeinde St. Paulus tätig und hielt regelmäßig Gottesdienste in der zur Gemeinde gehörenden Kirche St. Martin. Mit seiner Ernennung zum Seelsorger für die englischsprachige afrikanische Gemeinde ist auch ein Wohnortwechsel verbunden. „Ich werde nach Essen, in die direkte Nähe der Innenstadt ziehen“, verrät Father Matthew. Der junge Priester sieht in seiner neuen Aufgabe auch die Möglichkeit, seinen Landsleuten zu dienen. „Die Afrikaner, die ja aus verschiedenen Ländern stammen, brauchen einen eigenen Seelsorger hier, der ihre Kultur kennt und versteht“, betont Father Matthew. Darüber hinaus hofft er, mit seiner Arbeit in der Gemeinde dazu beizutragen, dass die Afrikaner im Alltag mehr wahrgenommen werden. (dr)

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