Adveniat trauert um ermordeten Priester in Kuba

Mit großer Betroffenheit hat Adveniat-Geschäftsführer Prälat Bernd Klaschka auf die Ermordung des aus Spanien stammenden Priesters Mariano Arroyo reagiert.

Langjähriger Projektpartner erstochen aufgefunden

Essen. Mit großer Betroffenheit hat Adveniat-Geschäftsführer Prälat Bernd Klaschka auf die Ermordung des aus Spanien stammenden Priesters Mariano Arroyo reagiert. „Wir kannten Padre Mariano als überaus beliebten, glaubwürdigen und bescheidenen Projektpartner. Wir hoffen, dass dieses schreckliche Verbrechen so schnell wie möglich aufgeklärt wird.“ Adveniat habe viele Jahre intensiv und zuverlässig mit Padre Mariano zusammengearbeitet, so Klaschka. „Er war ein Mann der Basis, der sich unermüdlich für die Belange der Armen und Benachteiligten in Kuba eingesetzt hat. Unsere Anteilnahme und unser Mitgefühl gilt in dieser Stunde seiner Familie, seinem Bistum und den Gläubigen in seiner Gemeinde“, erklärte der Adveniat-Geschäftsführer in einem Brief an den Kardinal von Havanna, Monseñor Jaime Ortega: „Wir rufen die Menschen in Deutschland dazu auf, sich im Gebet mit den Angehörigen und den Gläubigen in Kuba zu vereinen.“

Der katholische Priester war am Montagmorgen in seinem Pfarrhaus in Regla, einem armen Stadtviertel im Großraum von Havanna, erstochen aufgefunden worden. Über die genauen Umstände der Tat ist bisher nichts bekannt. Bereits im Februar 2009 war der spanische Priester Eduardo de la Fuente Serrano im Stadtgebiet von Havanna tot aufgefunden worden.

Seit mehr als zwölf Jahren lebte und arbeitete Padre Mariano Arroyo in Kuba. Neben seiner Aufgabe als Gemeindepfarrer leitete der 74-Jährige das Institut für Religionswissenschaften „Padre Félix Varela“ und war Berater der christlichen Arbeiterbewegung. Vor seinem Aufenthalt in Kuba war Arroyo 17 Jahre lang in Chile tätig. Sowohl in seinem Heimatland Spanien als auch in Rom, Chile und Havanna fanden Trauerfeiern für den verstorbenen Geistlichen statt.

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