Abtei-Gymnasium weiht neue Turnhalle ein

Mit einem Gottesdienst hat das Bischöfliche Abtei-Gymnasium in Duisburg-Hamborn einen Erweiterungsbau mit Klassenzimmern, Sporthalle und Cafeteria eingeweiht. 3,75 Millionen Euro hat das Gebäude gekostet - "richtig gut investiertes Geld", wie Generalvikar Klaus Pfeffer bei der Eröffnung betonte.

3,75-Millionen-Euro-Investition des Bistums umfasst auch eine Cafeteria für Oberstufen-Schüler

Mit einem Freiluft-Gottesdienst auf dem Schulhof und einem heiteren Sportfest haben Schüler und Lehrer des Bischöflichen Abtei-Gymnasiums in Duisburg-Hamborn am Montag das 3,75 Millionen Euro teure neue Erweiterungsgebäude der Schule eröffnet. Neben einer Zweifach-Turnhalle, die auch für Wettkämpfe geeignet ist, und vier zusätzlichen Klassenräumen umfasst das neue Gebäude mit seinen insgesamt rund 1700 Quadratmetern Nutzfläche auch eine neue Cafeteria für die Oberstufenschüler. Mit Blick auf die Sporthalle wünschte der Generalvikar des Bistums Essen, Klaus Pfeffer, den Schülern, „dass dies ein Ort wird, an dem euch eure Lehrer vermitteln, wie viel Spaß Sport macht“. Er sei als Schüler selbst kein begeisterter Sportler gewesen, gestand er den Kindern und Jugendlichen. Heute ist er ein passionierter Läufer. „Sport ist eine große Chance, uns selber zu entwickeln“, sagte Pfeffer, bevor er gemeinsam mit Prälat Albert Thomas Dölken, dem Abt des benachbarten Prämonstratenserklosters, die neuen Räume segnete.

Bei der anschließenden Schlüsselübergabe zeigte sich der Generalvikar „stolz und dankbar“, dass bei dem Bauprojekt Zeit- und Kostenpläne eingehalten worden seien. Nicht einmal ein Jahr nach der Grundsteinlegung konnte er gestern die neuen Räume segnen und damit ihrer Bestimmung übergeben. Die 3,75 Millionen Euro Bauvolumen aus dem Etat des Bistums Essen seien „richtig gut investiertes Geld“, betonte Pfeffer. Schließlich unterstütze die Investition Kinder und Jugendliche im Duisburger Norden.

Wettniederlage des Sportlehrers

Kaum eine Viertelstunde nach der Schlüsselübergabe hat Sportlehrer Wilfried Lange alle Hände voll zu tun. Nachdem Schulleiter Thomas Regenbrecht das Gebäude, das tatsächlich erst nach der Einweihung genutzt werden darf, freigegeben hat, strömen die Schüler ins Haus – und Lange sortiert die Kinder nach Aktiven, die gleich in die Sporthalle müssen, und Zuschauern. „Die neue Halle löst unter anderem unsere Aula ab, in die wir bislang notgedrungen mit dem Sportunterricht ausgewichen sind“, erzählt Lange zwischendurch. „Jetzt haben wir eine Halle, die man teilen kann, in der man in abgeteilten Bereichen zwei Klassen gleichzeitig unterrichten, in der man aber zum Beispiel auch mal ein richtiges, regelgerechtes Basketball-Spiel austragen kann.“ Persönlich ist die neue Halle für Lange allerdings eine Niederlage. Er hatte am Abtei-Gymnasium schon vor vielen Jahren für eine neue Sporthalle geworben. Nun hat er nur noch ein Jahr bis zur Pensionierung. Da habe er vor einiger Zeit mit Schulleiter Regenbrecht gewettet, „dass es während meiner Dienstzeit nichts mehr wird mit der neuen Halle.“ Dass es nun letztlich doch so schnell ging, hatte Lehrer Lange nicht vermutet – nun nimmt er die Wettniederlage natürlich sportlich, schon wegen des tollen neuen Arbeitsplatzes.

Den haben mittlerweile hunderte Kinder und Jugendliche in Beschlag genommen: Unten auf den Sportfeldern und oben auf den Zuschauerrängen. Ältere Schüler spielen Volleyball und Badminton – und alle freuen sich auf den für den Nachmittag angesetzten Staffellauf, an dem auch eine Lehrermannschaft teilnehmen wird. Zumindest die meisten Schüler dürften Generalvikar Pfeffer dann zustimmen: So macht Sport in der neuen Halle wirklich Spaß. (tr)

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