50 Jahre und trotzdem jung

Seit mehreren Jahrzehnten engagieren sich Jugendliche im "Dienst für den Nächsten". Nun feiert das "Freiwillige Soziale Jahr" sein 50-jähriges Bestehen im Ruhrbistum.

Freiwilliges Soziales Jahr im Ruhrbistum feiert Goldenes Jubiläum

Sommer im Jahr 1962. Der 1. FC Köln ist gerade Deutscher Fußballmeister geworden, und die ehemalige Sowjetunion feierte den ersten erfolgreichen Flug einer Kosmos-Rakete ins All. Im Bistum Essen war dieser Sommer für einige junge Damen ebenfalls von großer Bedeutung: Für sie endete ihr Dienst im „Jahr für den Nächsten“. Sie waren die Pionierinnen des heutigen „Freiwilligen Soziale Jahres“ (FSJ). Sie und die zahlreich engagierten jungen Frauen und Männern sowie die vielen Menschen aus den Einsatzstellen und Fortbildungseinrichtungen der letzten 50 FSJ-Jahre lädt das Bistum Essen für Sonntag, 30. September 2012, ab 14.30 Uhr ins Jugendhaus St. Altfrid in Essen-Kettwig, zu einer bunten Geburtstagfeier ein.

„Es wird spannend, gemeinsam mit unseren Ehemaligen auf die Entwicklung des Freiwilligen Sozialen Jahres in den letzten Jahrzehnten zu schauen“, freut sich Brigitta Kelbch, Pädagogische Leiterin des FSJ. Bei einem „Couchgespräch“ werden Engagierte aus den letzten Jahren einmal darauf schauen, welche Bedeutung ihr Dienst am Nächsten für ihren persönlichen Lebensweg hatte. In einem Filmbeitrag werden jungen Menschen, die im vergangenen Jahr ihr FSJ begonnen haben, zu Wort kommen und über ihr Engagement sprechen. Zum Abschluss feiert Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck eine feierliche Vesper in der Kirche des Jugendhauses.

Aktuell engagieren sich über 200 junge Menschen im Freiwilligen Sozialen Jahr oder dem Bundesfreiwilligendienst im Ruhrbistum. Seit 2011 werden die Freiwilligendienste im Bistum Essen vom Caritasverband, dem Bund Deutscher Katholischer Jugend und dem Ruhrbistum gemeinsam getragen.

Kurzentschlossene können sich noch bei Brigitta Kelbch, Telefon 0201-2204513 für die „Geburtstagfeier“ anmelden. (ja)

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