50 Jahre „Communitas sancti Ludgeri“

Mit einem Pontifikalamt am Sonntag, 25. Oktober, 10.00 Uhr, in der Basilika St. Ludgerus in Essen-Werden enden die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der "Communitas sancti Ludgeri".

Pontifikalamt und Feierstunde in Essen-Werden

Mit einem Pontifikalamt am Sonntag, 25. Oktober, 10.00 Uhr, in der Basilika St. Ludgerus in Essen-Werden, Brückstraße, enden die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der "Communitas sancti Ludgeri". Die Festmesse feiern Adrian Kardinal Simonis, Utrecht, und die bischöflichen Ehrenmitglieder der "Communitas sancti Ludgeri". Die Predigt hält Bischof em. Dr. Reinhard Lettmann, Münster. Vor dem Pontifikalamt wird für 9.30 Uhr zu einem Totengedenken eingeladen.

Um 12.00 Uhr findet im Kardinal-Hengsbach-Haus in Essen-Werden,  Dahler Höhe 29, eine Feierstunde statt. Die Festansprache zum Thema „Erbe und Auftrag“ hält Dr. Gabriele Isenberg, Direktorin em. des Westfälischen Museums für Archäologie Münster.

Anlässlich des 1150. Todestages des heiligen Liudger hatte Bischof Dr. Franz Hengsbach 1959 die Gläubigen des neuen Ruhrbistums zum ersten gemeinsamen Glaubensfest an das Grab des Apostels der Friesen und Sachsen nach Essen-Werden eingeladen. Nach dem großen Erfolg der Festwochen gründete er am 28. Oktober des gleichen Jahres den „Arbeitskreis St. Liudger“, den er 1989 als „Communitas sancti Ludgeri“ zu einer Gemeinschaft kirchlichen Rechtes erhob. Damit knüpfte Bischof Hengsbach an eine alte Tradition an: Im Jahr 1710 gründete Abt Coelestin von Geismar eine Ludgerus-Bruderschaft. Damals wie heute war und ist die Verehrung des heiligen Liudger das Ziel dieser Gemeinschaften. „Als Communitas sancti Ludgeri tragen Sie das Zeugnis des heiligen Liudger in die Zukunft und tragen so dazu bei, dass der Glaube an Christus lebendig bleibt“, schrieb Dr. Felix Genn, der 75. Nachfolger des heiligen Liudger als Bischof von Münster, in der Festschrift. 

Liudger starb vor 1200 Jahren, und zwar am 26. März 809 in Billerbeck und wurde auf eigenen Wunsch in seiner Klostergründung in Werden bestattet. Er wird jedoch nicht nur in Werden verehrt. Zahlreiche Kirchen im In- und Ausland wurden nach ihm benannt. Die „Communitas Sancti Ludgeri“ bemüht sich, die Kontakte mit diesen Gemeinden zu intensivieren oder neu zu knüpfen. Daneben widmet sie sich unter anderem der Pflege und Erhaltung der Grabstätte des heiligen Liudger, der Vorbereitung und Durchführung des jährlichen Ludgerusfestes und der Herausgabe von Literatur über den Missionar, ersten Bischof von Münster und Mitpatron des Bistums Essen. (do)

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