50 Jahre Begegnung von Christen und Muslimen

Seit nun 50 Jahren gibt es die Begegnung von Christen und Muslimen. Eine Zwischenbilanz dieses Lernprozesses zieht eine Veranstaltung am 3. Juni 2014 im Bischöflichen Generalvikariat in Essen. Anlass ist die Präsentation der jetzt erschienenen Publikation "Handbuch Christlich-Islamischer Dialog. Grundlagen - Themen - Praxis - Akteure".



Handbuch zum christlich-islamischen Dialog erschienen

Eine Zwischenbilanz der nun 50-jährigen Begegnung zwischen Christen und Muslimen zieht eine Veranstaltung, zu der der Arbeitskreis Integration des Bistums Essen, das Medienforum des Ruhrbistums und die Georges-Anawati-Stiftung für Dienstag, 3. Juni, 18.00 bis 21.15 Uhr, in die Aula des Bischöflichen Generalvikariates, Zwölfling 16, Essen-Mitte, einladen.

Anlass ist die Präsentation einer gerade im Verlag Herder erschienenen Publikation mit dem Titel „Handbuch Christlich-Islamischer Dialog. Grundlagen – Themen – Praxis – Akteure“ vorgestellt, herausgegeben von Volker Meißner, Martin Affolderbach, Hamideh Mohagheghi und Andreas Renz. Das Buch zieht eine Zwischenbilanz des 50-jährigen gemeinsamen Lernprozesses und zeigt Wege auf, wie der Dialog auch in Zukunft konstruktiv gestaltet werden kann.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Arbeitskreises Integration, Weihbischof em. Franz Vorrath, Essen, wird in drei Vorträgen der christlich-islamischen Dialog bilanziert, aus Sicht der Deutschen Bischofskonferenz durch Weihbischof Hans-Jochen Jaschke, Hamburg, aus Sicht der Evangelischen Kirche durch Kirchenrat Pfarrer Rafael Nikodemus, Düsseldorf, und aus muslimischer Sicht durch Hamideh Mohagheghi, Hannover. Alle drei Redner stellen sich dann der von Abdul-Ahmad Rashid (ZDF) moderierten Diskussion. Das Schlusswort hält Pater Hans Vöcking von der Georges-Anawati-Stiftung.
Anmeldung bis zum 26. Mai per E-Mail an ak-integration@bistum-essen.de.   

In Deutschland leben heute rund 4,5 Millionen Menschen muslimischen Glaubens. Damit ist der Islam nach der Katholischen und Evangelischen Kirche die drittstärkste Religionsgemeinschaft. Vor allem die Anwerbung so genannter „Gastarbeiter“ in den 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts sorgte dafür, dass der Islam immer mehr zur Alltagsrealität in Deutschland wurde. In den vergangenen 50 Jahren haben sich viele christlich-islamische Initiativen und Kreise gebildet, die auf unterschiedlichen Ebenen Dialoge miteinander führen. (do)

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