50. Geburtstag des Jugendbildungshauses

Unter dem Motto "Bock auf St. Altfrid" feierte das Jugendbildungshaus in Essen-Kettwig seinen 50. Geburtstag. Es war ein Tag der Begegnung, Gemeinschaft, Freude und viel Spaß und Unterhaltung für Groß und Klein.

Buntes Programm in St. Altfrid in Essen-Kettwig

Der Flyer, den jeder Gast beim Betreten des Geländes erhalten hatte, kündigte es schon an: Jede und Jeder sollte zum 50. Geburtstag des Jugendbildungshauses St. Altfrid in Essen-Kettwig etwas Interessantes, Schönes oder Spannendes finden. Für die kleinsten Gäste waren es Ponyreiten und Karussellfahren, für die älteren Jugendlichen der Weihrauchfassweitwurf und Niedrigseilgarten, der Geschick und Gleichgewicht erforderte. In einer von der DPSG aufgestellten Jurte konnten sich Interessierte über die verschiedenne Jugendverbände des BDKJ informieren. Einige Meter weiter musizierte die Gruppe RUHAMA auf der Festbühne.

Es war jedoch nicht nur der 50. Geburtstag des Jugendbildungshauses, der den Tag zu einem besonderen machte. Nach zehn Jahren als Jugendseelsorger und Rektor von St. Altfrid verabschiedete sich Pfarrer Klaus Pfeffer aus seinem Amt. Von den Festlichkeiten war er äußerst angetan. „Wir haben es extra im August soviel regnen lassen, damit wir heute schönes Wetter bekommen“, sagte er mit einem Lachen. Zur Bedeutung von St. Altfrid fand Pfeffer klare Worte. Es sei ein zentraler Ort für Kinder und Jugendliche, die keinen oder nur wenig Kontakt zur Kirche hätten. „Nur so können wir auch als Kirche in Kontakt mit den jungen Menschen kommen und sie verstehen“, erklärte der scheidende Rektor. Seinem Nachfolger Stefan Ottersbach könne er die Aufgaben ruhigen Gewissens überlassen. „Es ist eine interessante Aufgabe, die jung und frisch hält.“

Vor dem abschließenden Festgottesdienst mit Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck äußerte sich auch der neue Rektor zum 50. Geburtstag St. Altfrids. Es sei schön zu sehen, wie viele Leute sich für das Haus und diesen Tag engagieren, so Ottersbach. „Das Wetter spielt mit und ermöglicht das bunte Treiben.“ Für die Jugendbildungsstätte sieht der neue Rektor einen doppelten Auftrag. Zunächst sei es auch weiterhin Heimat für engagierte Jugendliche, ein Haus für die Arbeit in den Gemeinden sowie für Schulungen und Ähnliches. „Es ist aber auch ein Ort für kirchenferne Jugendliche, die über Schulen und andere Gruppen das Leben und die Lebendigkeit der Kirche erfahren können“, erklärte Ottersbach. Er hoffe, dass er die Arbeit Pfeffers, der das Haus in einer turbulenten Zeit gut geleitet hätte, weiterführen könne. (bod)

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