23. Oktober: Portomarin – Palas de Rei

Heute wurden wir wieder mal um 7 Uhr geweckt, das Licht ging erst nach 15 Minuten an, nicht wie schon am Abend angekündigt, automatisch um Punkt 7.Nach einer Nacht in einem sehr engen und stickigen 36-Personenschlafsaal  kamen wir nur langsam in die Gänge. Alle kramten ihre Sachen mit Taschenlampen aus den Koffern - ein lustiges Erlebnis. Die am Abend frisch gewaschene Wäsche war trotz Trockner noch nass. Man kann sich echt schönere Sachen vorstellen, als nasse Sachen in den Koffer zu packen.
 Gefrühstückt wurde mal wieder in Dunklen. Nach der  Morgenrunde haben wir eine Runde Magdalenas  geschmissen und so starteten wir unseren  heutigen Weg! 24km müssten für uns jetzt eigentlich nur noch eine Kleinigkeit sein, da wir ja super eingelaufen sind. 66 km noch bis nach Santiago, dann haben wir unser Ziel erreicht.  Trotz alledem fiel uns die heutige Etappe schwer, da die Beine immer schwerer wurden und auch die Füße weh taten. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo wir alle einfach nur noch ankommen wollen.


Erst kurz vor unserem heutigen Zielort Palas de Rei haben wir durch Schumi erfahren, dass wir heute  in einer sehr schönen Herberge schlafen dürfen. Fast hätten wir in einer feuchten Turnhalle übernachten müssen, in der es von oben und von unten tropft. Unsere Engel Michael und Lara haben also mal wieder den Tag gerettet. Unsere mobile Sterneküche  hat heute einen originellen Stellplatz gefunden. In der Mitte des örtlichen Marktplatzes. Gleich wird das Essen auch fertig sein und so verabschieden wir uns für heute.


Ganz liebe Grüße aus dem mittlerweile auch verregneten Spanien


Eure Geburtstagskinder Marie Mück & Nadine Göhler 

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