17. Oktober: Rabanel del Camino – Ponferrada

Heute haben wir  fast die 300km vollgemacht.  ;)
Die erste der drei Bergetappen! Hoch zum Cruz de Ferro,  wir konnten aber leider nicht mit laufen.


Heute morgen wurden wir um 7 Uhr  geweckt und haben uns dick angezogen, da es im wahrsten Sinne des Wortes  ARSCHKALT (!!) war. Dann als Schumi meine Füße bzw. Blasen mit Panthenol und Pflastern versorgt hatte, beschlossen wir, dass ich(Rike) nicht laufen sollte. Das regte mich krass auf(!!). Also mit den anderen vier Fußkranken(Lukas B., Veronica, Lisa und Stephan)   Taxi fahren. Nachdem die Taschen vor das Tor der Herberge gebrachten worden waren, wurde erst mal lecker gefrühstückt!  Als wir beide(Lena und Rike) kamen war das Müsli aber schon leer. (Was aber nicht am mangelnden Müsli lag – Anm. des Rezensenten). 


Bei der Morgenrunde im kalten wurde ein Text von Lukas M. vorgelesen der uns alle stutzig machte. Dieser war total eindrucksvoll. Nach dem Vaterunser kam des „Buen camino“ und alle stapften los.


Die Gehandicapten durften noch eine Stunde auf das Taxi warten. Wir setzten uns ins Haus und lernten spanisch, in dem wir Wörter aufschrieben die Veronica uns übersetzte.   Um 10 Uhr sind wir wieder raus in die Kälte vor´s Tor und haben noch 20 Minuten auf das Taxi gewartet.


Die anderen mussten 6 km bergauf zum Cruz de Ferro laufen. Ein hartes Brot. Aber schon nach 2 km gab es die ersten Probleme, ich (Lena) verdrehte mir auf sonderbare Weise das Knie. So das ich nicht mehr weiter konnte und durfte, auch ich war total angepisst(!). Schumi rief Micha an der mich mit dem Truck abholte. Er fuhr mich zum Cruz de Ferro.


Da sollten sich alle treffen, aber auf einmal ging alles ganz schnell. Das Taxi war auch schon oben und Lara schrie nur die mit dem Taxi fahren müssten los! Wir alle dann zum Taxi gehetzt und weiter. Karl war nun auch mit von der Partie, da er selber meinte, es wäre besser für ihn zu fahren.


Die Landschaft war ein Traum, wir sind viel zu schnell vorbeigeprescht.  So nach der Hälfte der Fahrt überkam uns alle plötzlich die Müdigkeit und drei von uns schliefen ein.  Bis Karl uns weckte das wir da wären.


Nun kam der langweiligste Teil des Tages. Es war nämlich 11:30 Uhr und die Herberge öffnet erst um 14 Uhr. Also zweieinhalb Stunden chillen. Das hieß für uns schlafen, essen und Tagebuch schreiben, auf einem Parkplatz.


Nach 2 Stunden gingen wir schon mal in den Innenhof und setzten uns dort hin. Da kam vollllll die niedliche Katze an. Die haben wir dann erst mal voll gekuschelt. Auf einmal ging über Lautsprechen  Beruhigungsmusik an die uns alle total nervt weil sie immer noch läuft und uns total aggressiv macht. Um halb drei kamen endlich Lara und Micha und wir waren total erleichtert, dass wir endlich in die Herberge durften.
Uns war sooo langweilig das wir sogar schon den Truck ausluden und die Bettenverteilung übernahmen. Karl spielte uns ein bisschen was auf der Gitarre vor und wir haben Kekse gegessen.


Als endlich die Pilger kamen, haben sie sich total gefreut, dass sie ihre Sachen an ihren Betten vorfanden.


Um 18:30 Uhr gab es dann Essen. Die anderen erzählten von ihrem langen(34km)Weg. Von Cherry- Tomaten Feldern und der bezaubernden Landschaften und den ätzenden letzten Kilometern und noch vielem mehr. Vor 20 Minuten waren wir dann noch im Supermarkt und haben die Süßigkeiten Vorräte aufgefrischt. Während dessen sich manche dazu erweicht haben zu spülen. (:


Und nun sitzen wir hier im Keller wo sich unser Zimmer befindet und erzählen Euch von unserem Tag. Die gehandicapten:  Lena Gallinat und Friederike Rummeni

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