14.000 Euro in 10 Tagen für Ostafrika

Über eine großzügige Spende der Schwelmer Gemeinde St. Marien freut sich die Caritas im Ruhrbistum: In nur zehn Tagen sammelten die Gemeindemitglieder 14.000 Euro für die hungernden Menschen in Ostafrika.

Caritas freut sich über großzügige Spende der Gemeinde St. Marien - Lage am Horn von Afrika weiter kritisch

Stolz dürfen sie auf sich sein, die Mitglieder der Gemeinde St. Marien in Schwelm: Innerhalb von nur 10 Tagen haben sie es geschafft, 14.000 Euro für Ostafrika sammeln. Diözesan-Caritasdirektor Andreas Meiwes konnte nun den Scheck entgegennehmen und freut sich sehr über diese dringend benötigte Hilfe. Denn in Somalia, Äthiopien, Kenia und Sudan sind inzwischen Millionen Menschen von Dürre und Hunger betroffen.

Um den Hungernden am Horn von Afrika beizustehen, ist Caritas international, das Auslands-Hilfswerk der Deutschen Caritas, seit vielen Monaten in den vier am schwersten betroffenen Ländern aktiv. Viele Projekte verfolgen den Zweck, die Menschen auf Dürren vorzubereiten. Angesichts der akuten Verschlechterung der Versorgungslage in den vergangenen Wochen werden zur Zeit auch große Mengen Trinkwasser und Lebensmittel verteilt. Dank der Spenden ist Caritas international glücklicherweise in der Lage, diese Projekte aufzustocken und noch mehr Menschen zu helfen.

Die Caritaspartner in den betroffenen Ländern verteilen Lebensmittel, Trinkwasser und Saatgut und setzen Brunnen instand. Im Fokus der Nothilfe stehen die Schwächsten in der Bevölkerung: Kinder, Schwangere, alte Menschen und Frauen mit Kleinkindern. Im Norden Äthiopiens führt Caritas mit dem Bau von Dämmen ein Wasserversorgungsprojekt durch, das die Versorgung entscheidend verbessert.

Caritas international finanziert in Äthiopien die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Trinkwasser, Saatgut und Wasserentkeimungstabletten. In zwei Regionen finanziert Caritas den Bau von Brunnen. In Kenia und Sudan werden Betroffene mit Lebensmitteln versorgt. In den Diözesen Meki, Soddo, Hossana und Hararghe ermittelt ein internationales Caritas-Team derzeit den weiteren Hilfsbedarf.

In Somalia gehört Caritas international zu den wenigen Hilfsorganisationen, die in der Lage sind sowohl in den von der Regierung kontrollierten Gebieten als auch in Milizengebieten helfen zu können. Möglich ist das dank der lokalen Hilfsorganisation DBG (Daryeel Bulsho Guud = Hilfe für alle), die seit 1992 von Caritas international und der Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt wird. Aktuell werden Lebensmittel und Trinkwasser für 700.000 Euro im Gebiet der Al Shabab-Milizen verteilt sowie Tiefbrunnen gebohrt. Das 30 Mann starke, neutrale Team ist erfahren darin, für die notleidenden Menschen Hilfe im Bürgerkrieg zu leisten.

Im Südsudan meldet die Caritas, dass die Menschen in diesen Regionen neben der Lebensmittelverknappung auch schwer unter den stark ansteigenden Preisen leiden. Hier unterstützt Caritas international die Bevölkerung mit Lebensmitteln und Saatgut.

Über Kollekten in den Gottesdiensten und Spendenaufrufe hat es die Gemeinde St. Marien es geschafft, innerhalb so kurzer Zeit einen enormen Betrag zur Unterstützung Ostafrikas sammeln zu können. Die Caritas im Ruhrbistum hofft, dass dieses positive Beispiel viele Nachahmer findet.(cde)

Spenden werden weiterhin dringend erbeten:
Stichwort: „ Ostafrika “
Spendenkonto 14 400 (Caritasverband für das Bistum Essen e.V.)
bei der Bank im Bistum Essen, BLZ 360 602 95

Pressestelle Bistum Essen

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